Drei Personen in Businesskleidung stehen im Büro zusammen und sprechen miteinander

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Beispielrechnung

KI-Avatare in der internen Kommunikation, durchgerechnet an einem Industriebetrieb mit 580 Beschäftigten

Wie sich ein Avatar in Einarbeitung und zweisprachiger Information rechnet, was die Mitbestimmung verlangt und warum der Beitrag zum Kulturwandel keine Zahl hat.

AIAIdentical Redaktion13. August 202611 Minuten
Drei Personen in Businesskleidung stehen im Büro zusammen und sprechen miteinander
Interne Kommunikation über vier Standorte, in zwei Sprachen, mit Betriebsrat am Tisch.
Beispielrechnung, keine Kundenreferenz

Das Unternehmen auf dieser Seite gibt es nicht. Name, Kennzahlen und Abläufe sind erfunden und zeigen, wie sich ein solches Vorhaben rechnen lässt und woran es sich messen ließe. Es sind keine gemessenen Ergebnisse und keine Erwartung für Ihr Haus. Die Annahmen jeder Rechnung stehen im Text, damit Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen ersetzen können.

Kurz beantwortet

Für einen Industriebetrieb mit 580 Beschäftigten, vier Standorten und zwei Sprachen trägt sich ein Avatar in dieser Rechnung nach etwa neun Monaten. Getragen wird sie von zwei Anwendungsfällen: 92 Stunden im Jahr in der Einarbeitung und 3.510 Euro in der zweisprachigen Information. Die Einarbeitung allein deckt nur etwa siebzig Prozent der Kosten, weshalb es hier den zweiten Fall braucht. Unter zwanzig Eintritten im Jahr und ohne zweite Sprache geht die Rechnung nicht auf. Was sich nicht rechnen lässt, ist der Beitrag zum Kulturwandel: Dafür gibt es keine Messmethode, die einer Prüfung standhält. Alle Zahlen auf dieser Seite sind Modellwerte.

Das Beispielunternehmen

Ein Automatisierungstechniker mit 580 Beschäftigten, drei Standorten und einer Tochter in Polen, mitten in einer Neuausrichtung.

Die Bergmann AG ist erfunden. Sie steht in dieser Rechnung für einen Fall, der im industriellen Mittelstand häufig vorkommt: ein Familienunternehmen mit rund 580 Beschäftigten, drei Standorten in Deutschland und einer Tochtergesellschaft in Polen, das sich vom Komponentenhersteller zum Anbieter vernetzter Anlagen entwickelt und dabei die halbe Organisation mitnehmen muss.

Drei Eigenschaften machen diesen Zuschnitt für die Rechnung interessant. Die Belegschaft sitzt an vier Orten, ein Teil davon in der Produktion und damit ohne festen Bildschirmarbeitsplatz. Es wird in zwei Sprachen kommuniziert. Und es gibt einen Betriebsrat, was den Einsatz nicht verhindert, aber den Ablauf bestimmt.

Ein Avatar löst kein Führungsproblem. Er verteilt eine Botschaft gleichmäßiger. Wenn die Botschaft nicht trägt, trägt sie in vier Sprachen nicht.

Wo die interne Kommunikation hängt

Vier Engpässe, von denen sich zwei mit Video adressieren lassen und zwei ausdrücklich nicht.

In der Ausgangslage dieses Beispiels stehen vier Engpässe nebeneinander. Sie sind nicht gleichwertig, und die Unterscheidung ist der wichtigste Teil der Analyse. Der Bestand dieser Seite behandelte alle vier mit demselben Mittel und wies für alle vier eine Verbesserung in Prozent aus.

Vier Engpässe des Beispielunternehmens und ihre Eignung für Videokommunikation.
Engpass Beschreibung Mit Video adressierbar
Uneinheitliche Einarbeitung Neue Beschäftigte werden an vier Orten unterschiedlich eingewiesen, je nachdem, wer Zeit hat. Ja, der immer gleiche Teil davon
Zwei Sprachen Dieselbe Information wird auf Deutsch und Polnisch gebraucht, heute per Übersetzung im Nachlauf. Ja, eine weitere Sprache ist eine Tonspur
Reichweite in der Produktion Wer keinen Bildschirmarbeitsplatz hat, erfährt Neuigkeiten aus zweiter Hand oder gar nicht. Teilweise, nur mit einem Abspielort in der Halle
Widerstand gegen die Neuausrichtung Ein Teil der Belegschaft hält die Richtung für falsch oder für eine Bedrohung. Nein, das ist eine Führungsaufgabe und kein Medienproblem

Für die Rechnung weiter unten zählen die ersten beiden Zeilen. Die dritte taucht als Nutzen auf, den man beschreiben, aber nur mit zusätzlicher Hardware einlösen kann. Die vierte bleibt außen vor, und das ist der Punkt, an dem sich diese Fassung vom Bestand unterscheidet: Für Widerstand gegen eine Strategie gibt es kein Video.

Was in diesem Beispiel entsteht

Ein Avatar für die Einarbeitung, zwei Sprachen, und eine bewusst gezogene Grenze nach oben.

Der Einstieg umfasst einen Avatar mit einem Look und einer Sprache, hier eingesetzt für den Teil der Einarbeitung, der bei jedem Eintritt gleich ist: Vorstellung des Hauses, Aufbau der Bereiche, Sicherheitsgrundlagen, Ansprechpartner. Der Ablauf von der Aufnahme bis zur Freigabe steht auf der Schritt-für-Schritt-Seite.

Warum die Rolle und nicht die Geschäftsführung

Der Bestand dieser Seite hat die Geschäftsführerin abgebildet und ihr wöchentliche Videobotschaften zugeschrieben. Das ist der teuerste und empfindlichste Einstieg. Er bindet das Vorhaben an eine Person, die das Haus verlassen oder ihre Einwilligung widerrufen kann, und er setzt den Avatar genau dort ein, wo Beschäftigte Anwesenheit erwarten. Ein Avatar der Rolle „Einarbeitung“ übersteht Personalwechsel und steht niemandem im Weg.

Was der Ausbau kostet

Die zweite Sprache ist der günstigste Ausbauschritt, weil dasselbe Bild eine weitere Tonspur bekommt. Ein zweiter Avatar für eine andere Rolle ist der teuerste. Zwischen beidem liegen weitere Looks, etwa derselbe Sprecher in Arbeitskleidung für Unterweisungen in der Halle. Die Einordnung steht auf der Preisseite, der Marktvergleich unter was ein KI-Avatar kostet.

Person spricht in einem Besprechungsraum vor einem Wandbildschirm, auf dem eine Sprecherfigur angedeutet ist
Die immer gleiche Einweisung als Video, die Fragen dazu im Gespräch mit der Führungskraft.

Was die Mitbestimmung verlangt

Zwei rechtliche Voraussetzungen, ohne die das Vorhaben nicht startet.

Der Bestand dieser Seite führte die Einbindung des Betriebsrats unter den Erfolgsfaktoren. Sie ist keiner. Sie ist Voraussetzung, und wer sie überspringt, baut ein Vorhaben, das später stillgelegt wird.

Vier Punkte, die vor der ersten Aufnahme geklärt sein müssen. Sie sind kein Sonderfall dieses Beispiels, sie gelten in jedem Haus mit Betriebsrat.
Voraussetzung Woraus sie folgt Was zu tun ist
Mitbestimmung Paragraf 87 Betriebsverfassungsgesetz, sobald der Avatar in Unterweisung, Einarbeitung oder interner Information eingesetzt wird. Betriebsrat vor der Auswahl einbeziehen, Einsatzzweck und Grenzen schriftlich festhalten
Einwilligung der abgebildeten Person Kunsturhebergesetz für das Bildnis, Artikel 6 Datenschutz-Grundverordnung und Paragraf 26 Bundesdatenschutzgesetz für Aufnahme und Verarbeitung im Arbeitsverhältnis. Schriftlich, zweckgebunden, jederzeit widerrufbar, ohne Nachteil bei Verweigerung
Zweckbindung Die Einwilligung deckt den benannten Zweck, nicht jeden späteren. Für Werbung außerhalb des Hauses eine eigene Einwilligung einholen
Stilllegung nach Widerruf Der Widerruf wirkt für die Zukunft. Vorher klären, wer den Avatar abschaltet und wie laufende Videos ersetzt werden

Wer eine Einwilligung nur mündlich einholt, hat keine. Wer Nachteile für die Verweigerung in Aussicht stellt, hat auch keine.

Die Rechnung über zwölf Monate

Fünf Annahmen, eine Zahl am Ende und der Fall, in dem sie nicht aufgeht.

Woran sich der Effekt ablesen lässt

Vier Größen, davon zwei rechenbar und zwei nur beobachtbar.

Der Bestand nannte an dieser Stelle sechs Blöcke mit fünfunddreißig Prozentwerten, darunter eine bezifferte Veränderung der Unternehmenskultur. Keiner davon war erhoben. Sinnvoller als eine erfundene Zahl ist die Angabe, welche Größe man erheben kann und welche nicht.

Vier Messgrößen für dieses Beispiel. Die ersten drei lassen sich belegen, die vierte nur beobachten.
Größe Wie sie erhoben wird Aussagekraft
Einarbeitungszeit je Eintritt Zeitaufschrieb der Personalabteilung, vier Wochen vor dem Start und drei Monate danach. Belastbar, das ist die Grundlage der Rechnung
Übersetzungskosten und Vorlaufzeit Aus den Rechnungen des Dienstleisters und dem Datum der Veröffentlichung in beiden Sprachen. Belastbar, direkt aus dem Rechnungswesen
Reichweite einer Information Abrufzahlen gegen Kopfzahl, getrennt nach Standort und nach Bereichen mit und ohne Bildschirmarbeitsplatz. Belastbar für Reichweite, nicht für Verständnis
Verständnis der Strategie Pulsbefragung mit einer offenen Frage, vor und nach der Einführung, ausgewertet nach Inhalt statt nach Zustimmungswerten. Nur als Tendenz, und nie ohne die übrigen Maßnahmen mitzudenken

Was sich nicht messen lässt, ist der Beitrag zum Kulturwandel. Es gibt keine Methode, die den Anteil eines Videoformats an einer kulturellen Entwicklung isoliert, weil im selben Zeitraum Führungswechsel, Auftragslage und ein Dutzend andere Maßnahmen wirken. Wer diesen Anteil beziffert, rechnet nicht, sondern behauptet.

Zwei Personen sitzen an einem Besprechungstisch, daneben ein Monitor mit einer grafischen Darstellung
Die Ausgangswerte stehen in einer Stunde, wenn Personalabteilung und Betriebsrat mit am Tisch sitzen.

Was in solchen Vorhaben schiefgeht

Vier Schwierigkeiten, die in Häusern mit Betriebsrat regelmäßig auftreten.

Der Avatar wird als Ersatz gelesen

Die Sorge kommt in jedem Haus, und sie kommt zu Recht, wenn niemand darüber spricht. Was hilft, ist die konkrete Antwort: Welche Tätigkeit übernimmt der Avatar, welche bleibt. In diesem Beispiel übernimmt er zwei Stunden immer gleicher Einweisung und nichts sonst. Die halbe Stunde für Rückfragen bleibt ausdrücklich bei der Führungskraft, und genau deshalb steht sie auch in der Rechnung.

Die Mitbestimmung wird nachgeholt

Wenn der Betriebsrat den Avatar zum ersten Mal im fertigen Video sieht, beginnt die Diskussion nicht bei der Sache, sondern beim Verfahren. Das kostet mehr Zeit als jede Abstimmung vorher, und im schlechten Fall steht eine fertige Produktion still. Der Ablauf gehört vor die Auswahl des Anbieters, nicht hinter die Aufnahme.

Der Nachschub an Inhalten reißt ab

Nach dem dritten Video ist die anfängliche Bereitschaft verbraucht, und die Aktualisierung macht niemand mehr. Das ist der häufigste Grund, warum solche Vorhaben einschlafen. Die Gegenmaßnahme ist unspektakulär: eine benannte Person mit einem festen Zeitanteil, in diesem Beispiel drei Stunden im Monat, die auch in der Rechnung stehen.

Die Produktion bleibt außen vor

Wer keinen Bildschirmarbeitsplatz hat, sieht kein Intranetvideo. Ohne einen Abspielort in der Halle, ein Tablet an der Linie oder eine Anzeigefläche im Pausenraum erreicht die Information genau jene nicht, die sie am wenigsten aus zweiter Hand bekommen sollten. Diese Ausstattung hat mit dem Avatar nichts zu tun und gehört trotzdem in dieselbe Planung.

Wie Sie das für Ihr Haus nachrechnen

Vier Wochen Vorlauf, vier Zahlen, eine Entscheidung.

  1. Zählen Sie die Eintritte der letzten zwölf Monate. Unter zwanzig trägt die Einarbeitung die Rechnung nicht allein.
  2. Lassen Sie die Personalabteilung vier Wochen lang aufschreiben, wie viel Zeit eine Einarbeitung kostet und welcher Teil davon jedes Mal gleich ist.
  3. Holen Sie die Übersetzungskosten des letzten Jahres aus dem Rechnungswesen, wenn Sie in mehr als einer Sprache kommunizieren.
  4. Setzen Sie Ihren internen Stundensatz ein, nicht den externen.
  5. Sprechen Sie mit dem Betriebsrat, bevor Sie einen Anbieter ansehen. Diese Reihenfolge ist die günstigere.

Wenn Sie die Zahlen zusammenhaben und wissen wollen, ob die Rechnung trägt, gehen wir sie in dreißig Minuten gemeinsam durch. Wenn sie bei Ihnen nicht aufgeht, sagen wir das im selben Gespräch.

Häufige Fragen zu dieser Rechnung

Sind die Zahlen auf dieser Seite gemessen?

Nein. Unternehmen, Abläufe und Kennzahlen sind erfunden. Die Rechnung zeigt, welche Größen über das Ergebnis entscheiden. Der Bestand dieser Seite nannte an dieser Stelle fünfunddreißig Prozentwerte, bis hin zu einer bezifferten Veränderung der Unternehmenskultur. Solche Zahlen sind ohne Erhebung wertlos, deshalb stehen sie nicht mehr hier.

Braucht der Einsatz eines Avatars die Zustimmung des Betriebsrats?

In der Regel ja. Sobald der Avatar in einem mitbestimmungspflichtigen Zusammenhang eingesetzt wird, etwa in Unterweisung, Einarbeitung oder interner Information, greift die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Betriebsverfassungsgesetz. Unabhängig davon braucht jede abgebildete Person eine eigene schriftliche Einwilligung. Beides gehört vor die Aufnahme, nicht danach.

Kann die Geschäftsführung schlechte Nachrichten über einen Avatar überbringen?

Wir raten davon ab. Ein Avatar taugt für Wiederkehrendes und Erklärendes. Bei Standortfragen, Personalabbau oder Konflikten erwarten Beschäftigte eine anwesende Person, und sie merken den Unterschied. Ein Avatar an dieser Stelle kostet mehr Vertrauen, als er an Zeit spart.

Was kostet der Einstieg?

7.000 Euro netto für einen Avatar mit einem Look und einer Sprache, einschließlich Aufnahme, Modellbau und Freigabelauf. Eine zweite Sprache ist eine Tonspur auf demselben Bild und deshalb der günstigste Ausbauschritt. Die Einordnung steht auf der Seite zu Preisen und Kosten.

Lässt sich der Beitrag zum Kulturwandel belegen?

Nicht als Zahl, die einer Prüfung standhält. Belegbar sind Reichweite und Verständnis: wie viele Beschäftigte eine Information überhaupt erreicht hat und wie viele die Strategie in eigenen Worten wiedergeben können. Beides über eine Pulsbefragung vor und nach der Einführung. Ob daraus Kulturwandel wird, entscheiden Führungsverhalten und Zeit, nicht das Medium.

Zum Mitnehmen

  • Rechenbar ist in einem solchen Vorhaben die Einarbeitung, nicht der Kulturwandel. Wer Kulturwandel beziffert, erfindet die Zahl.
  • Der Ausgleich in dieser Rechnung liegt bei etwa neun Monaten, und er hängt an der Zahl der Eintritte im Jahr. Unter zwanzig Eintritten trägt sich die Einarbeitung allein nicht.
  • Mitbestimmung nach Paragraf 87 Betriebsverfassungsgesetz und die schriftliche Einwilligung jeder abgebildeten Person sind Voraussetzung, nicht Erfolgsfaktor.
  • Zwei Sprachen sind der eigentliche Hebel in einem Haus mit Auslandstochter. Eine weitere Sprache ist eine Tonspur, kein zweiter Termin.
  • Für schlechte Nachrichten ist ein Avatar das falsche Mittel. Diese Grenze gehört in die Einführung, sonst zieht sie jemand anders.

Ihre Zahlen statt unserer Annahmen

In dreißig Minuten setzen wir Ihre Eintritte, Ihre Einarbeitungszeit und Ihre Übersetzungskosten in die Aufstellung oben ein. Sie gehen mit einer Zahl aus dem Gespräch, nicht mit einem Angebot.

Termin vereinbaren

Wählen Sie einen Zeitpunkt, der Ihnen passt. Das Gespräch dauert dreißig Minuten und findet als Videokonferenz statt.

Die Terminbuchung läuft über Calendly. Beim Laden des Kalenders werden Daten an Calendly übertragen, unter anderem Ihre IP-Adresse. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Anfrage stellen

Wenn Ihnen ein Termin zu früh ist, schildern Sie hier kurz Ihr Vorhaben. Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich die Rechnung bei Ihrem Aufkommen trägt.

Wir antworten in der Regel am selben Werktag.

AIdentical Redaktion, Video- und Avatarproduktion der sensified AI GmbH. Diese Seite ist eine Modellrechnung mit offengelegten Annahmen und keine Kundenreferenz. Wo Marktpreise genannt sind, stehen Herkunft und Stand dabei. Stand: August 2026. Mehr zur Redaktion

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