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Beispielrechnung
KI-Avatare in der Unternehmenskommunikation, durchgerechnet an einem Maschinenbauer mit 350 Beschäftigten
Wie sich der Einsatz eines Avatars im technischen Vertrieb rechnet, welche vier Annahmen darüber entscheiden und ab wann die Rechnung kippt.

Das Unternehmen auf dieser Seite gibt es nicht. Name, Kennzahlen und Abläufe sind erfunden und zeigen, wie sich ein solches Vorhaben rechnen lässt und woran es sich messen ließe. Es sind keine gemessenen Ergebnisse und keine Erwartung für Ihr Haus. Die Annahmen jeder Rechnung stehen im Text, damit Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen ersetzen können.
Für einen Maschinenbauer mit 350 Beschäftigten und sechs technischen Vertriebsleuten trägt sich ein Avatar in dieser Rechnung nach etwa fünf Monaten, bei 7.000 Euro netto Einstieg, 30 eingesparten Stunden im Monat und vier Stunden interner Skriptarbeit, die gegengerechnet sind. Die Rechnung hängt an einer einzigen Größe: dem Anteil der Termine, die ohne individuelle Anpassung auskommen. In der Aufstellung ist die Hälfte angesetzt. Liegt der Anteil bei Ihnen unter einem Viertel, verschiebt sich der Ausgleich über ein Jahr hinaus, und ein Avatar ist für diesen Zweck das falsche Mittel. Wer mehrsprachig kommuniziert, rechnet ohnehin anders, weil dort jede weitere Sprache eine Tonspur ist und kein zweiter Drehtag. Alle Zahlen auf dieser Seite sind Modellwerte.
Das Beispielunternehmen
Ein Maschinenbauer mit 350 Beschäftigten an drei Standorten, Vertrieb in sechs europäischen Ländern.
Die TechnoMechanics GmbH ist erfunden. Sie steht in dieser Rechnung für einen Fall, der im Maschinenbau häufig vorkommt: ein familiengeführtes Haus mit rund 350 Beschäftigten, drei Standorten in Deutschland und Vertriebsbüros in sechs europäischen Ländern, spezialisiert auf Präzisionskomponenten für Automobilindustrie und Anlagenbau.
Zwei Eigenschaften machen diesen Zuschnitt für die Rechnung interessant. Das Fachwissen sitzt in wenigen Köpfen, und die Kommunikation läuft in mehreren Sprachen. Beides erzeugt Aufwand, der sich mit Personal nur linear vergrößern lässt.
Ein Avatar löst kein Wissensproblem. Er löst ein Verfügbarkeitsproblem. Wenn das Wissen nirgends festgehalten ist, hilft auch kein Video davon.
Wo die Zeit verloren geht
Vier Engpässe, von denen sich zwei mit Video adressieren lassen und zwei nicht.
In der Ausgangslage dieses Beispiels stehen vier Engpässe nebeneinander. Sie sind nicht gleichwertig, und das ist der wichtigste Teil der Analyse: Wer alle vier mit demselben Mittel angeht, verliert Zeit an dreien davon.
| Engpass | Beschreibung | Mit Video adressierbar |
|---|---|---|
| Wiederholte Standardpräsentationen | Technische Vertriebsleute halten immer wieder dieselbe Einführung zu Produktreihen und Fertigungsverfahren. | Ja, soweit die Präsentation ohne Rückfragen auskommt |
| Mehrsprachigkeit | Dieselben Inhalte werden in sechs Ländern gebraucht, teils in Landessprache, teils auf Englisch. | Ja, eine weitere Sprache ist eine Tonspur |
| Wissen kurz vor dem Ruhestand | Erfahrungswissen zu Fertigungsprozessen sitzt bei wenigen Personen, die in absehbarer Zeit ausscheiden. | Teilweise, nur wenn das Wissen zuvor aufgeschrieben wird |
| Wachsende Projektzahl | Die Zahl paralleler Kundenprojekte steigt schneller als das Projektmanagement mitwächst. | Nein, das ist ein Kapazitäts- und kein Kommunikationsproblem |
Für die Rechnung weiter unten zählen nur die ersten beiden Zeilen. Der Wissenstransfer taucht als Nutzen auf, den man beschreiben, aber nicht seriös in Euro fassen kann. Die vierte Zeile bleibt außen vor.
Was in diesem Beispiel entsteht
Ein Avatar im Einstieg, danach Ausbau nach Bedarf, in jedem Fall an Rollen gebunden und nicht an Personen.
Der Einstieg umfasst einen Avatar mit einem Look und einer Sprache. In diesem Beispiel wird er für die technische Produkteinführung eingesetzt, also für den Teil, der bei jedem Erstkontakt gleich ist. Der Ablauf von der Aufnahme bis zur Freigabe steht auf der Schritt-für-Schritt-Seite.
Warum die Rolle und nicht die Person
Der naheliegende Weg wäre, den erfahrensten Vertriebsmenschen abzubilden. Das schafft eine Abhängigkeit: Verlässt die Person das Haus oder widerruft sie ihre Einwilligung, ist der Avatar hinfällig, und alle Videos müssen neu. Ein Avatar, der eine Rolle verkörpert und nicht eine bestimmte Person, überlebt Personalwechsel. Wo Person und Marke zusammenfallen, etwa bei der Geschäftsführung nach außen, ist die Personenbindung dagegen der Punkt.
Was der Ausbau kostet
Weitere Sprecher, weitere Looks und weitere Sprachen bewegen den Preis, und zwar unterschiedlich stark. Eine zusätzliche Sprache auf demselben Avatar ist der günstigste Schritt, ein zweiter Avatar der teuerste. Die Einordnung steht auf der Preisseite, der Marktvergleich unter was ein KI-Avatar kostet.
Wie ein solches Vorhaben abläuft
Vier Abschnitte über rund ein halbes Jahr, wobei der längste nicht die Produktion ist, sondern die Einführung.
| Abschnitt | Dauer | Was dabei entsteht | Wer gebraucht wird |
|---|---|---|---|
| Klärung | 2 bis 3 Wochen | Auswahl der Anwendungsfälle, Festlegung der Messgrößen, Erhebung der Ausgangswerte | Vertriebsleitung, Marketing, einmal Geschäftsführung |
| Aufnahme und Modellbau | 4 bis 6 Wochen | Studiotermin, Modell, erste Freigabefassung | Die dargestellte Person für einen halben Tag |
| Probelauf | 3 bis 4 Wochen | Erste Videos, Rückmeldungen aus dem Vertrieb, Nachschärfen von Skript und Aussprache | Eine Handvoll Testleser, ein fester Ansprechpartner |
| Einführung | 8 bis 12 Wochen | Regelbetrieb, Schulung der Redaktion, Anbindung an die vorhandenen Kanäle | Wer künftig die Skripte schreibt |
Der häufigste Planungsfehler steckt in der letzten Zeile. Der Studiotermin wird sorgfältig terminiert, die Frage, wer danach die Skripte schreibt, bleibt offen. Dann liegt ein fertiger Avatar bereit, und es entsteht kein Video.
Die Rechnung über zwölf Monate
Vier Annahmen, eine Zahl am Ende und der Fall, in dem sie nicht aufgeht.

Was die Mehrsprachigkeit ändert
In der Rechnung oben ist eine Sprache angesetzt. Braucht das Beispielunternehmen dieselbe Einführung in sechs Ländern, entfällt bei klassischer Produktion je Sprache ein eigener Dreh oder eine Fassung mit Untertiteln. Beim Avatar ist es eine Tonspur auf demselben Bild. Der Ausgleich verschiebt sich dadurch von fünf Monaten auf deutlich weniger, und zwar unabhängig davon, wie gut die Standardisierungsannahme trifft. Wer in mehreren Sprachen kommuniziert, sollte deshalb dort anfangen und nicht bei der Zeitersparnis im Inland.
Woran sich der Effekt ablesen lässt
Drei Größen, die vor dem Start erhoben werden müssen, sonst lässt sich hinterher nichts belegen.
Der Bestand dieser Seite nannte an dieser Stelle sechzehn Prozentwerte. Keiner davon war gemessen. Sinnvoller als eine erfundene Zahl ist die Angabe, welche Größe man erheben muss und wie.
| Größe | Wie sie erhoben wird | Wann |
|---|---|---|
| Anteil standardisierbarer Termine | Vier Wochen lang je Termin ankreuzen, ob er ohne individuelle Anpassung auskam. Sechs Personen, ein Formularfeld im CRM. | Vor dem Start, sonst ist die Rechnung unbelegt |
| Vorbereitungszeit je Termin | Selbsteinschätzung der beteiligten Personen, gemittelt. Genauigkeit auf die halbe Stunde reicht. | Vor dem Start |
| Zeit bis zur ersten Reaktion des Kunden | Aus dem CRM, Zeitstempel zwischen Versand der Unterlagen und Rückmeldung. | Vorher und drei Monate nach der Einführung |
| Einarbeitungsdauer neuer Vertriebsleute | Zeit bis zum ersten eigenständig geführten Kundengespräch. Nur sinnvoll, wenn im Zeitraum überhaupt jemand einsteigt. | Laufend, über mindestens ein Jahr |
Was in solchen Vorhaben schiefgeht
Drei Schwierigkeiten, die in fast jedem Vorhaben dieser Art auftreten.
Die Belegschaft hält den Avatar für einen Ersatz
Die Sorge kommt fast immer, und sie kommt zu Recht, wenn niemand darüber spricht. Was hilft, ist die konkrete Antwort auf die konkrete Frage: Welche Tätigkeit übernimmt der Avatar, welche bleibt. In diesem Beispiel übernimmt er die wiederholte Einführung und nichts sonst. Wer das früh und nachprüfbar sagt, muss es später nicht verteidigen.
Der Nachschub an Inhalten reißt ab
Nach dem dritten Video ist die anfängliche Begeisterung verbraucht, und die Skripte schreibt niemand mehr. Das ist der häufigste Grund, warum solche Vorhaben einschlafen. Die Gegenmaßnahme ist unspektakulär: eine benannte Person mit einem festen Zeitanteil, in diesem Beispiel vier Stunden im Monat, die auch in der Rechnung oben stehen.
Die Anbindung an vorhandene Systeme wird unterschätzt
Solange die Videos als Datei verschickt werden, ist nichts anzubinden. Sobald sie im CRM, im Intranet oder in der Lernplattform liegen sollen, beginnt Integrationsarbeit, die mit dem Avatar selbst nichts zu tun hat. Diese Arbeit gehört in die Planung, sonst taucht sie als Verzögerung auf.

Wie Sie das für Ihr Haus nachrechnen
Vier Wochen Vorlauf, drei Zahlen, eine Entscheidung.
- Zählen Sie vier Wochen lang, wie viele Ihrer Termine ohne individuelle Anpassung auskommen. Ein Kreuz je Termin genügt.
- Schätzen Sie die Vorbereitungszeit je Termin, auf die halbe Stunde genau.
- Setzen Sie Ihren internen Stundensatz ein, nicht den externen.
- Rechnen Sie die Aufstellung oben mit diesen drei Zahlen nach. Kommen Sie über zwölf Monate nicht über die 7.000 Euro Einstieg hinaus, ist ein Avatar für diesen Zweck das falsche Mittel.
- Prüfen Sie getrennt davon, ob Sie mehrsprachig kommunizieren. Wenn ja, rechnen Sie zuerst dort.
Wenn Sie die Zahlen zusammenhaben und wissen wollen, ob die Rechnung trägt, gehen wir sie in dreißig Minuten gemeinsam durch. Wenn sie bei Ihnen nicht aufgeht, sagen wir das im selben Gespräch.
Häufige Fragen zu dieser Rechnung
Sind die Zahlen auf dieser Seite gemessen?
Nein. Unternehmen, Abläufe und Kennzahlen sind erfunden. Die Rechnung zeigt, welche Größen über das Ergebnis entscheiden und wie man sie zusammensetzt. Belastbar wird sie erst, wenn Sie Ihre eigenen Werte einsetzen, und dafür müssen diese Werte vor dem Start erhoben sein.
Ab wann trägt sich ein Avatar in einem Haus dieser Größe?
Entscheidend ist nicht die Zahl der Beschäftigten, sondern das Videoaufkommen und die Zahl der Sprachen. Gegen die Marktspanne einer klassischen Produktion von 3.000 bis 5.000 Euro je Video gerechnet liegt der Ausgleich bei zwei bis drei Videos im Jahr. Wer zwei Videos im Jahr in einer Sprache braucht, ist mit einem Dreh besser bedient.
Was kostet der Einstieg?
7.000 Euro netto für einen Avatar mit einem Look und einer Sprache, einschließlich Aufnahme, Modellbau und Freigabelauf. Weitere Sprecher, weitere Looks und weitere Sprachen bewegen den Preis. Die Einordnung steht auf der Seite zu Preisen und Kosten.
Was passiert mit dem Avatar, wenn die dargestellte Person das Haus verlässt?
Die Einwilligung wird schriftlich erteilt und ist widerrufbar. Nach einem Widerruf wird der Avatar stillgelegt und aus laufenden Videos genommen. Das gehört vor die Aufnahme geklärt, nicht danach, und es ist der Grund, warum ein Avatar einer Rolle meist haltbarer ist als einer, der an eine Person gebunden bleibt.
Ersetzt ein Avatar den Vertriebsmitarbeiter?
Er nimmt die wiederholte Standardpräsentation ab. Das Gespräch über den konkreten Anwendungsfall, den Preis und die Lieferzeit bleibt beim Menschen. In der Rechnung oben ist genau diese Trennung die Annahme, an der alles hängt: Was sich nicht standardisieren lässt, spart auch keine Zeit.
Zum Mitnehmen
- Die Rechnung steht und fällt mit einer Frage: Wie viele Ihrer Präsentationen sind wirklich Standard? In diesem Beispiel ist die Hälfte angesetzt, und das ist bereits eine wohlwollende Annahme.
- Der Einstieg von 7.000 Euro netto ist gegen laufende interne Zeit gerechnet, nicht gegen ein Produktionsbudget. Wer beides zusammennimmt, rechnet doppelt.
- Mehrsprachigkeit verschiebt den Ausgleich stärker als jede Effizienzannahme. Eine weitere Sprache ist eine Tonspur, kein weiterer Drehtag.
- Erheben Sie die drei Größen aus der Tabelle vier Wochen vor dem Start. Ohne Ausgangswert lässt sich hinterher nichts belegen, weder Ihnen gegenüber noch der Geschäftsführung.
- Wissenstransfer über einen Avatar ersetzt keine Dokumentation. Er macht vorhandenes Wissen abrufbar, er erzeugt es nicht.
Ihre Zahlen statt unserer Annahmen
In dreißig Minuten setzen wir Ihre drei Größen in die Aufstellung oben ein. Sie gehen mit einer Zahl aus dem Gespräch, nicht mit einem Angebot.
Termin vereinbaren
Wählen Sie einen Zeitpunkt, der Ihnen passt. Das Gespräch dauert dreißig Minuten und findet als Videokonferenz statt.
Die Terminbuchung läuft über Calendly. Beim Laden des Kalenders werden Daten an Calendly übertragen, unter anderem Ihre IP-Adresse. Näheres in der Datenschutzerklärung.
Anfrage stellen
Wenn Ihnen ein Termin zu früh ist, schildern Sie hier kurz Ihr Vorhaben. Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich die Rechnung bei Ihrem Aufkommen trägt.
Ihre Anfrage ist angekommen. Wir melden uns in der Regel am selben Werktag.
Die Anfrage ließ sich nicht zustellen. Schreiben Sie uns bitte an info@aidentical.de.
AIdentical Redaktion, Video- und Avatarproduktion der sensified AI GmbH. Diese Seite ist eine Modellrechnung mit offengelegten Annahmen und keine Kundenreferenz. Wo Marktpreise genannt sind, stehen Herkunft und Stand dabei. Stand: August 2026. Mehr zur Redaktion
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Ihr Videoaufkommen durchrechnen30 Minuten, ohne Vorbereitung