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KI-Avatar für Unternehmen in Frankfurt, wo jedes Wort eine Freigabe hat

In einem aufsichtspflichtigen Haus entscheidet nicht die Technik über die Dauer, sondern die Freigabe. Was ein Video sagen darf, wer als Absender erkennbar sein muss und wie lange es aufbewahrt wird, steht im Aufsichtsrecht. Diese Seite nennt die Stellen und die Grenzen.

AIAIdentical Redaktion14. August 202612 Minuten
Person spricht in einem Büro in eine Kamera, im Hintergrund Bildschirme
Die Aufnahme wird kürzer. Die Pflichtangaben bleiben.
Beispielrechnung, keine Kundenreferenz

Die Zahlen zum Standort stammen aus der Regionalstatistik der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder und aus der Zahlensammlung der IHK Frankfurt, beide auf Grundlage der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit; Herausgeber und Stichtag stehen unter der Tabelle. Die Ableitungen daraus sind unsere Einschätzung aus eigenen Projekten und keine Zusage. Rechtliche Angaben geben den Stand vom August 2026 wieder und sind keine Rechtsberatung; im Zweifel entscheidet Ihre Compliance-Funktion.

Kurz beantwortet

In Frankfurt entscheidet über ein Videovorhaben nicht die Menge, sondern das Aufsichtsrecht. Werbemitteilungen müssen nach § 63 Absatz 6 Wertpapierhandelsgesetz als solche erkennbar sein und nach Artikel 44 der Delegierten Verordnung 2017/565 Risiken deutlich nennen, im gesprochenen Text und nicht als Einblendung am Ende. Eine Empfehlung für ein bestimmtes Instrument macht das Video zur Anlageberatung. Kommunikation im Auftragszusammenhang wird aufgezeichnet und fünf Jahre aufbewahrt, auf Verlangen der Aufsicht bis zu sieben, weshalb der Ablageort in den Vertrag gehört und nicht in ein Anbieterkonto. Und die Erzeugung dauert Minuten, während die Freigabe über die Dauer entscheidet: Was ein Avatar erspart, ist der Aufnahmetermin, nicht die Abstimmung.

Was den Standort ausmacht

Aufsichtspflichtige Häuser, die höchste Einpendlerquote unter den deutschen Großstädten, knapp ein Viertel ausländische Beschäftigte.

In Frankfurt am Main arbeiten zum 30. Juni 2025 insgesamt 651.125 Menschen sozialversicherungspflichtig, davon 89.366 in Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, also gut jeder siebte. Das prägt die Kommunikation stärker als die Branchenzugehörigkeit selbst: Wo eine Aufsicht mitliest, ist nicht die Frage, wie schnell ein Video entsteht, sondern was darin gesagt werden darf und wie lange es nachweisbar bleiben muss.

Beschäftigte insgesamt und Staatsangehörigkeit: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionalstatistik-Tabelle 13111-01-03-4, Stichtag 30.06.2025, Datengrundlage Bundesagentur für Arbeit. Wirtschaftsabschnitt K und Pendelnde: IHK Frankfurt am Main, IHK-Bezirk Frankfurt in Zahlen 2025|2026, Stichtag 30.06.2025, ebenfalls auf Grundlage der Bundesagentur. Einpendlerquote: Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe, Großstadtvergleich zum 30.06.2025. Die 23,8 Prozent sind unsere Rechnung aus den beiden Absolutwerten.
Größe Wert Was daraus für Kommunikation folgt
Beschäftigte am Arbeitsort, 30.06.2025 651.125 große Gruppen mit gleichem Pflichtinhalt
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 89.366 Beschäftigte jede Aussage nach außen ist eine geprüfte Aussage
Einpendelnde 424.678, Saldo plus 311.856 kein gemeinsamer Präsenztermin
Einpendlerquote 65,2 Prozent, höchster Wert unter 15 Großstädten die Belegschaft sitzt überwiegend außerhalb
Ausländische Staatsangehörigkeit 155.224, das sind 23,8 Prozent Fassungen wirken zuerst nach innen

Für ein Vorhaben in der Videokommunikation ist der Unterschied zu anderen Standorten deutlich. In einer Logistikstadt entscheidet die Zahl der Wiederholungen über den Nutzen. Hier entscheidet die Freigabekette über die Dauer und das Aufsichtsrecht über den Inhalt. Wer das übersieht, baut ein Verfahren, das technisch läuft und organisatorisch nicht.

Person spricht in eine Kamera, im Hintergrund ein Besprechungsraum
Wo eine Aufsicht mitliest, ist der gesprochene Satz ein geprüfter Satz.

Drei Zahlen, die hier kursieren und nicht tragen

Wir hatten sie selbst im Entwurf. Die Prüfung hat sie kassiert.

Für diese Seite waren drei andere Zahlen vorgesehen, und keine davon hat die Prüfung überstanden. Das gehört hierher, weil auf einer Seite über geprüfte Aussagen nichts stehen soll, was selbst ungeprüft ist. Und weil die drei in Präsentationen über den Finanzplatz regelmäßig auftauchen.

Stadtwert und Bezirkswert: IHK Frankfurt am Main, IHK-Bezirk Frankfurt in Zahlen, Ausgaben 2024|2025 und 2025|2026. Zur Bankenzahl: Deutsche Bundesbank, Bankstellenbericht 2024 (203 Kreditinstitute in ganz Hessen zum 31.12.2024; die regionale Verteilung wird nur nach Bundesländern ausgewiesen) sowie Helaba Research & Advisory, Finanzplatzstudie vom 14.05.2025. Flughafen: Fraport AG, Wirtschaftsfaktor Flughafen, ohne Stichtagsangabe.
Verbreitete Angabe Was tatsächlich gilt Warum sie nicht trägt
102.125 Finanzbeschäftigte in Frankfurt 89.366 in der Stadt, 105.368 im IHK-Bezirk der Wert gilt für Frankfurt plus Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis
rund 330 Banken oder Kreditinstitute keine amtliche Zahl auf Stadtebene die Aufbereitung zählt knapp 150 Wertpapierinstitute mit, die seit dem Wertpapierinstitutsgesetz keine Kreditinstitute sind
81.000 Beschäftigte am Flughafen Angabe des Betreibers ohne Stichtag rückverfolgbar nur auf eine Erhebung zum 31.12.2015

Bei der Bankenzahl ist die Lage grundsätzlicher, als es aussieht. Eine amtliche Zahl der Kreditinstitute je Stadt gibt es nicht: Die Bundesbank weist die regionale Verteilung nur nach Bundesländern aus, und Zweigstellen lassen sich seit dem Berichtstermin Ende 2004 gar nicht mehr örtlich zuordnen, weil Institute nur noch ihre Gesamtzahl melden. Nachprüfbar sind Teilangaben aus dem Meldewesen: 54 in Frankfurt beheimatete Institute, 28 Filialen ausländischer Banken, 55 Zweigstellen und 17 Repräsentanzen für das Bezugsjahr 2025 (Frankfurt Main Finance, Finanzplatzbericht 2026).

Für ein Videovorhaben ändert das an der Größenordnung nichts. Es ändert etwas an der Arbeitsweise: Wer Zahlen in ein Video spricht, das ein Jahr abrufbar bleibt, braucht für jede den Herausgeber, den Stichtag und die Abgrenzung. Sonst steht die Aussage später ohne Grundlage da, und niemand erinnert sich, woher sie kam.

Was ein Video über ein Finanzprodukt sagen darf

Erkennbar als Werbung, ausgewogen, und der Risikohinweis geht nicht unter.

Der Maßstab steht in § 63 Absatz 6 Wertpapierhandelsgesetz: Informationen einschließlich Werbemitteilungen müssen redlich, eindeutig und nicht irreführend sein, und Werbemitteilungen müssen eindeutig als solche erkennbar sein. Artikel 44 der Delegierten Verordnung 2017/565 füllt das aus. Vorteile dürfen nicht ohne deutlichen Hinweis auf die einschlägigen Risiken genannt werden, und die Darstellung darf den Hinweis nicht verdecken.

Für ein Video hat das eine Folge, die kürzeren Formaten die Luft nimmt. Ein Risikohinweis, der als Schrifttafel eine Sekunde am Ende steht, während zwanzig Sekunden lang von Chancen gesprochen wurde, erfüllt die Anforderung nicht. Der Hinweis gehört in den gesprochenen Text, in vergleichbarer Ausführlichkeit. Damit wird aus einem geplanten Dreißigsekünder ein Beitrag von einer Minute, und diese Rechnung sollte vor der Produktion stehen.

Einordnung nach § 2 Absatz 8, § 63 und § 64 WpHG, Artikel 44 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 sowie Artikel 20 der Marktmissbrauchsverordnung mit der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958. Stand August 2026, keine Rechtsberatung.
Vorhaben Einordnung Was daraus folgt
Erklärt, wie eine Anlageklasse funktioniert Information ausgewogen, ohne Empfehlung
Stellt ein eigenes Produkt vor Werbemitteilung als Werbung erkennbar, Risiken im Text
Kommentiert die Marktlage allgemein je nach Inhalt Anlageempfehlung Ersteller nennen, Interessenkonflikte offenlegen
Empfiehlt einem Kunden ein Instrument Anlageberatung Geeignetheitsprüfung und Erklärung vor Abschluss
Erklärt eine interne Pflicht Beschäftigten Unterrichtung Teilnahme und Stand dokumentieren

Die dritte Zeile wird regelmäßig unterschätzt. Ein allgemein verbreiteter Marktkommentar mit Aussagen zu einzelnen Instrumenten kann eine Anlageempfehlung im Sinne von Artikel 20 der Marktmissbrauchsverordnung sein. Dann sind die Identität des Erstellers und bestehende Interessenkonflikte offenzulegen, und zwar im Beitrag selbst. Ein Avatar ändert daran nichts, außer dass zusätzlich offenzulegen ist, dass das Bild erzeugt wurde.

Ein Video verkürzt die Aufnahme, nicht die Pflichtangaben. Wer beides verwechselt, produziert einen Verstoß in Bildqualität.

Warum die Viertelstunde eine falsche Zahl ist

Die Freigabe entscheidet über die Dauer, nicht die Erzeugung.

Die Erzählung, die in diesem Markt am häufigsten verkauft wird, geht so: Um sieben schreibt die Analyse den Text, um Viertel nach acht ist das Video fertig, um halb acht liegt es beim Kunden. Der technische Teil stimmt. Die Rechnung stimmt trotzdem nicht, weil sie den Schritt auslässt, der in einem aufsichtspflichtigen Haus die Zeit kostet.

Jede Aussage nach außen durchläuft eine Prüfung. Bei Werbemitteilungen ist das die Compliance-Funktion, bei Anlageempfehlungen kommen Offenlegungen hinzu, bei Beratung die Dokumentation. Diese Kette wird durch ein anderes Aufnahmeverfahren nicht kürzer. Was sich verkürzt, ist der Weg von der freigegebenen Fassung zum fertigen Video, und das ist der ehrliche Nutzen: kein Termin mit vier Beteiligten für eine Textänderung.

Gegenüberstellung aus eigenen Projekten. Sie beschreibt, wo der Unterschied liegt, und nicht, wie viel er in Ihrem Haus wert ist.
Schritt Mit Produktion Mit Avatar
Text schreiben wie bisher wie bisher
Fachliche und rechtliche Freigabe wie bisher wie bisher
Termin für die Aufnahme nötig, mit Vorlauf entfällt
Änderung nach der Freigabe neuer Termin neue Fassung ohne Termin
Weitere Sprachfassung neue Aufnahme aus derselben Vorlage
Dauer bis zur Veröffentlichung so lang wie die Freigabe so lang wie die Freigabe
Beispielrechnung, keine Kundenreferenz

Wenn Ihre Freigabe heute zwei Tage dauert, dauert sie mit einem Avatar zwei Tage. Wer die Kette verkürzen will, muss an der Kette arbeiten. Das ist ein Projekt der Organisation und keines der Technik.

Was eine Kennzeichnung leistet und was nicht

Sie sagt, wie der Inhalt entstand. Nicht, wer ihn freigegeben hat.

Auf dieser Seite stand, wir setzten Wasserzeichen, die beweisen, dass ein Video von Ihrem Haus autorisiert wurde. Das war falsch, und es ist in einem Umfeld mit Missbrauchsrisiko die gefährlichste Art von falsch. Artikel 50 Absatz 2 der KI-Verordnung verlangt von Anbietern, erzeugte Inhalte maschinenlesbar zu kennzeichnen. Absatz 4 verlangt von Einsetzenden, bei täuschend echten Inhalten offenzulegen, dass sie erzeugt wurden. Beides betrifft die Entstehung, nicht die Berechtigung.

Dazu kommt die technische Grenze. Herkunftsdaten in der Datei überleben das Hochladen nicht überall; viele Plattformen entfernen sie beim Umwandeln, und wo sie erhalten bleiben, hängt die Anzeige an der Plattform. Wer Echtheit belegen will, braucht deshalb eine Fundstelle: dieselbe Aufnahme auf dem eigenen Kanal, mit Datum, auf die man verweisen kann. Das ist unspektakulär und funktioniert.

  • Jede Veröffentlichung liegt zusätzlich auf einem Kanal, den Ihr Haus kontrolliert, mit Datum.
  • Der Absender ist im Bild und im Text genannt, auch wenn das Video geteilt wird.
  • Die Offenlegung der Erzeugung steht sichtbar, nicht im Abspann.
  • Wer Zweifel hat, findet einen benannten Weg zur Prüfung, nicht nur ein Postfach.
Blick auf einen Bildschirm mit Videobearbeitung und Zeitleiste
Kennzeichnung ist Teil der Datei. Echtheit belegt der Kanal.

Der Fall, in dem es intern belegbar trägt

Unterrichtung nach dem Geldwäschegesetz, wenn jede Fassung datierbar ist.

§ 6 Absatz 2 Nummer 6 Geldwäschegesetz verlangt als interne Sicherungsmaßnahme, Beschäftigte über Typologien und Methoden der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie über ihre Pflichten zu unterrichten. Eine Stundenzahl steht dort nicht, ein Nachweis gegenüber der Aufsicht schon. Für aufgezeichnete Einheiten ist das eine günstige Lage, aber unter einer Bedingung, die häufig übersehen wird.

Der Inhalt ändert sich. Typologien werden ergänzt, Listen werden fortgeschrieben, interne Abläufe werden angepasst. Eine Aufzeichnung, die niemand datieren kann, belegt im Prüfungsfall wenig. Was gebraucht wird, ist eine Fassungsführung: welcher Stand wann gültig war, wer welchen Stand gesehen hat, wann die Ablösung erfolgte. Das ist eine Anforderung an die Ablage und an das Lernsystem, nicht an das Video.

Zusammenstellung nach § 6 GwG und der Verwaltungspraxis zu internen Sicherungsmaßnahmen. Stand August 2026, keine Rechtsberatung.
Anforderung Woran sie hängt Was zu klären ist
Unterrichtung erfolgt Teilnahme wird erfasst welches System die Teilnahme führt
Inhalt war aktuell Fassung ist datiert wer die Ablösung auslöst und dokumentiert
Inhalt war verstanden Kontrolle ist vorgesehen ob eine Erfolgskontrolle Teil der Einheit ist
Nachweis ist vorlegbar Ablage ist zugreifbar wo die Dateien liegen und wie lange

Der Vergleich mit anderen Rechtsgebieten hilft bei der Einordnung. Im Versicherungsvertrieb nennt die Verordnung betriebsinterne Maßnahmen ausdrücklich und gibt 15 Zeitstunden im Jahr vor. Im Gefahrgutrecht verlangt die Vorschrift einen anerkannten Lehrgang, dort ersetzt kein Video etwas. Das Geldwäschegesetz liegt dazwischen: Es schreibt die Form nicht vor, verlangt aber Angemessenheit und Nachweis. Genau deshalb entscheidet hier die Ablage.

Wovon wir abraten

Drei Vorhaben, die wir in diesem Umfeld nicht bauen.

Das erste ist das persönliche Portfolio-Video mit Empfehlung. Sobald eine Empfehlung für ein bestimmtes Instrument darin steht, ist es Anlageberatung, und dann gehört die Geeignetheitserklärung vor den Abschluss und nicht ein Video an viele Empfänger. Wer beides mischt, hat ein Format, das den Berater nicht entlastet, sondern in die Haftung stellt.

Das zweite ist der virtuelle Partner, der Präsenz vortäuscht. Auf dieser Seite stand, man könne Senior Partner digitalisieren, damit sie bei mehr Mandanten gleichzeitig präsent seien, mit Botschaften, die individuell wirken. Der gewünschte Effekt beruht darauf, dass der Empfänger nicht merkt, was er sieht. Genau das verlangt Artikel 50 der KI-Verordnung offenzulegen, und in einem Mandatsverhältnis ist es außerdem der schlechtere Weg.

Das dritte ist die Zusage, die Verarbeitung finde ausschließlich in der EU statt. Ein Teil der Modelle, mit denen wir arbeiten, wird von Anbietern außerhalb der EU betrieben; dort wird Ihr Ausgangsmaterial auch außerhalb der EU verarbeitet. Wo das nicht in Frage kommt, schränkt das die Auswahl ein, und wir schreiben Anbieter und Ort ins Angebot, statt eine Zusage zu machen, die wir nicht für alle Fälle halten können.

Fünf Fragen vor der Anfrage

Wer diese beantwortet, spart im ersten Gespräch eine halbe Stunde.

  1. Geht das Video nach außen oder nach innen, und wer prüft es vor der Veröffentlichung?
  2. Enthält ein geplanter Text eine Empfehlung, eine Zusage oder eine Frist?
  3. Fällt die Kommunikation unter eine Aufzeichnungspflicht, und wo liegen die Dateien dann?
  4. Wie lange dauert Ihre Freigabe heute, von der Fassung bis zur Erlaubnis?
  5. Welche Person soll im Bild zu sehen sein, und ist sie gefragt worden?

Die vierte Frage ist die, die über den Nutzen entscheidet, und sie fällt in Gesprächen am häufigsten aus. Wenn die Freigabe zwei Wochen dauert, ändert ein schnelleres Aufnahmeverfahren wenig. Wenn sie einen halben Tag dauert und der Aufnahmetermin drei Wochen Vorlauf hat, ist der Unterschied groß. Beides ist vorher bekannt und muss nicht geraten werden.

Was Sie als Nächstes lesen sollten

Vier Seiten zu den Punkten, die hier nur angerissen sind.

Wer wissen will, was technisch hinter einem Abbild einer Person steht und wo die Grenze zur Fälschung liegt, findet das auf der Seite zum digitalen Zwilling, inklusive der Begriffsbestimmung aus der KI-Verordnung. Wer die Einwilligung braucht, findet Schriftform, Widerruf und Beteiligung auf der Seite zu den Rechten der abgebildeten Person.

Wer ohne echte Person arbeiten will, findet die Kennzeichnungsfragen dort ausführlich. Der Ablauf von der Vorbereitung bis zum ersten Video steht Schritt für Schritt, und was zu Ablageort, Aufbewahrung und Löschung in den Vertrag gehört, steht auf der Seite zur Zusammenarbeit.

Häufige Fragen zu KI-Avataren in Frankfurt

Haben Sie ein Studio in Frankfurt?

Nein. Wir sitzen in Metzingen und arbeiten für Aufnahmen in Frankfurt mit Partnern vor Ort zusammen; welcher Raum es wird, steht im Angebot. Für das Ergebnis zählt weniger die Adresse als ein ruhiger Raum mit gleichmäßigem Licht, der in einem Jahr für die zweite Aufnahme noch genauso aussieht. In einem Haus mit Zutrittsregelung ist der eigene Besprechungsraum meist die einfachere Wahl als ein gemieteter.

Können wir damit morgens um sieben ein Marktvideo herausgeben?

Die Erzeugung dauert Minuten, und genau das ist der irreführende Teil dieser Rechnung. In einem aufsichtspflichtigen Haus entscheidet die Freigabe über die Dauer, nicht die Technik. Solange Compliance jede Aussage vor Veröffentlichung prüft, ist der Weg so lang wie diese Prüfung. Was ein Avatar spart, ist der Aufnahmetermin, nicht die Abstimmung. Wer sich das Gegenteil verkaufen lässt, plant an der eigenen Organisation vorbei.

Darf ein Avatar ein Finanzprodukt vorstellen?

Ja, aber nicht einseitig. Nach § 63 Absatz 6 Wertpapierhandelsgesetz müssen Informationen redlich, eindeutig und nicht irreführend sein, und Werbemitteilungen müssen als solche erkennbar sein. Artikel 44 der Delegierten Verordnung 2017/565 verlangt zusätzlich, dass Vorteile nicht ohne deutlichen Hinweis auf die einschlägigen Risiken genannt werden und dass dieser Hinweis nicht untergeht. Für ein Video heißt das: Der Risikohinweis gehört in den gesprochenen Text und nicht als Einblendung in die letzte Sekunde.

Und ein persönliches Portfolio-Video für einzelne Kunden?

Sobald es eine Empfehlung für ein bestimmtes Finanzinstrument enthält, ist es Anlageberatung nach § 2 Absatz 8 Nummer 10 Wertpapierhandelsgesetz. Dann greift die ganze Kette: Geeignetheitsprüfung, Geeignetheitserklärung vor Abschluss auf einem dauerhaften Datenträger nach § 64 Absatz 4, Aufzeichnung und Aufbewahrung. Ein Video, das an viele Empfänger geht, kann keine persönliche Geeignetheitsprüfung ersetzen. Es kann erklären, wie ein Instrument funktioniert; die Empfehlung bleibt beim Berater.

Wie lange müssen wir solche Videos aufbewahren?

Das hängt daran, was das Video ist. Bezieht sich die Kommunikation auf Annahme, Übermittlung oder Ausführung von Kundenaufträgen, greift die Aufzeichnungspflicht nach § 83 Absatz 3 Wertpapierhandelsgesetz mit einer Aufbewahrung von fünf Jahren, auf Verlangen der BaFin bis zu sieben. Deshalb ist der Ablageort im Vertrag kein Nebenpunkt, sondern eine Bedingung. Wer Videos nur im Konto eines Anbieters liegen hat, hat keine Aufbewahrung, sondern ein Abonnement.

Beweist ein Wasserzeichen, dass das Video von uns autorisiert wurde?

Nein, und diese Behauptung stand früher auf dieser Seite. Artikel 50 Absatz 2 der KI-Verordnung verlangt eine maschinenlesbare Kennzeichnung erzeugter Inhalte, und Absatz 4 verlangt die Offenlegung beim Einsatz. Beides sagt, wie der Inhalt entstanden ist, nicht, wer ihn freigegeben hat. Herkunftsdaten gehen beim Hochladen auf vielen Plattformen zudem verloren. Echtheit belegt in der Praxis der eigene Kanal mit einer prüfbaren Fundstelle, nicht ein Zeichen im Bild.

Zählt ein Video als Unterrichtung nach dem Geldwäschegesetz?

Es kann Teil davon sein. § 6 Absatz 2 Nummer 6 Geldwäschegesetz verlangt, Beschäftigte über Typologien und Methoden sowie über ihre Pflichten zu unterrichten, ohne eine Stundenzahl vorzugeben. Entscheidend ist der Nachweis gegenüber der Aufsicht, und der hängt an zwei Dingen: wer wann teilgenommen hat und welcher Stand des Inhalts damals gezeigt wurde. Beides muss die Ablage können, sonst hilft das Video im Prüfungsfall nicht.

Läuft die Verarbeitung in der EU?

Das hängt vom Verfahren ab, und wir sagen es je Angebot statt pauschal. Ein Teil der Modelle, mit denen wir arbeiten, wird von Anbietern außerhalb der EU betrieben; bei diesen wird Ihr Ausgangsmaterial auch außerhalb der EU verarbeitet. Wo das nicht in Frage kommt, schränkt das die Auswahl ein und meist auch das Ergebnis. Welche Wege vorgesehen sind, steht im Angebot, mit Anbieter und Ort.

Zum Mitnehmen

  • In Frankfurt entscheidet nicht die Menge über das Vorhaben, sondern was gesagt werden darf und was aufbewahrt werden muss.
  • Werbemitteilungen müssen als solche erkennbar sein und Risiken deutlich nennen, im gesprochenen Text und nicht als Einblendung am Ende.
  • Eine Empfehlung für ein bestimmtes Instrument macht das Video zur Anlageberatung, mit Geeignetheitserklärung vor Abschluss.
  • Kommunikation im Auftragszusammenhang wird aufgezeichnet und fünf Jahre aufbewahrt. Der Ablageort gehört deshalb in den Vertrag.
  • Eine Kennzeichnung nach Artikel 50 KI-Verordnung sagt, wie der Inhalt entstanden ist, nicht wer ihn freigegeben hat.
  • Die Erzeugung dauert Minuten, die Freigabe entscheidet über die Dauer. Wir versprechen keine Viertelstunde.

Erst die Freigabekette ansehen

In einer halben Stunde gehen wir durch, welche Aussagen geplant sind, wer sie prüft und wie lange das heute dauert. Wenn der Engpass in der Freigabe liegt und nicht in der Aufnahme, sagen wir das, auch wenn dann kein Auftrag daraus wird.

Termin vereinbaren

Wählen Sie einen Zeitpunkt, der Ihnen passt. Das Gespräch dauert dreißig Minuten und findet als Videokonferenz statt.

Die Terminbuchung läuft über Calendly. Beim Laden des Kalenders werden Daten an Calendly übertragen, unter anderem Ihre IP-Adresse. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Anfrage stellen

Wenn Ihnen ein Termin zu früh ist, schildern Sie hier kurz Ihr Vorhaben. Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich die Rechnung bei Ihrem Aufkommen trägt.

Wir antworten in der Regel am selben Werktag.

AIdentical Redaktion, Video- und Avatarproduktion der sensified AI GmbH. Diese Seite ist eine Modellrechnung mit offengelegten Annahmen und keine Kundenreferenz. Wo Marktpreise genannt sind, stehen Herkunft und Stand dabei. Stand: August 2026. Mehr zur Redaktion

Die auf dieser Seite gezeigten Bilder sind ganz oder teilweise künstlich erzeugt. Kennzeichnung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689. Weitere Angaben unter Transparenz.

Vorhaben einordnen lassen30 Minuten, ohne Vorbereitung

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