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Entscheidung

Warum KI-Avatare, wann der Verzicht die richtige Antwort ist und was eine belastbare Rechnung verlangt

Der Anlass im Haus, die Ausgangsmessung über zwei Wochen, eine Modellrechnung über zwei Jahre mit sichtbaren Annahmen und die fünf Lagen, in denen der Verzicht die richtige Antwort ist.

AIAIdentical Redaktion19. August 202615 Minuten
Person steht in einem hellen Besprechungsraum und zeigt auf einen Wandbildschirm mit einer angedeuteten Sprecherfigur
Die Frage entscheidet sich in dieser Runde und nicht im Angebot. Beide Ausgänge sind hier gleich viel wert.
Kurz beantwortet

Ein Avatar trägt dort, wo dieselbe Erklärung im Jahr viele Male von Menschen wiederholt wird, deren Zeit knapp ist. Ob Ihr Haus zu diesen Fällen gehört, zeigt eine Messung über zwei Wochen und keine Marktzahl. Erhoben werden drei Größen, nämlich wie oft dasselbe erklärt wird, wie lange die Vorbereitung dauert und wie viele Rückfragen danach noch auflaufen. Fehlt diese Ausgangsmessung, bleibt jede Wirkungsangabe eine Schätzung, und genau so gehört sie in die Beschlussvorlage. Bei einmaligen Anlässen, bei ungeklärter Zuständigkeit für die Pflege und bei Botschaften, für die jemand mit seiner Anwesenheit einsteht, ist der Verzicht die richtige Antwort.

Wie diese Frage in ein Haus kommt

Drei Anlässe, und keiner davon beginnt mit dem Wunsch nach einem Video.

Die Frage nach einem Avatar steht selten am Anfang. Sie taucht auf, wenn eine andere Sache klemmt, und meist in einer von drei Lagen. Eine Fachkraft erklärt zum vierzigsten Mal dieselbe Vorgabe und sagt das irgendwann laut. Eine Auslandsgesellschaft bekommt Unterlagen, die niemand übersetzt hat. Oder ein Kunde verlangt einen Nachweis, dass unterwiesen wurde, und im Haus liegt nur ein Anwesenheitszettel.

Allen drei Lagen ist gemeinsam, dass der Engpass an einer Person hängt und nicht an einem Werkzeug. Deshalb führt die erste Frage auch nicht zum Anbieter, sondern zur eigenen Aufstellung. Wie oft wird dasselbe erklärt, von wem, und was macht diese Person in derselben Zeit sonst. Wer mit dieser Auskunft anfängt, kann die Entscheidung begründen. Wer mit einem Angebot anfängt, kann nur zustimmen oder ablehnen.

Diese Seite argumentiert für die Entscheiderebene und behandelt beide Ausgänge gleich ernst. Was ein Avatar im Betrieb ändert, führt die Seite zu Vorteilen von KI-Video-Avataren aus. Was der Einstieg umfasst und welche Posten laufend anfallen, klärt die Preisübersicht für Geschäftsführer. Hier geht es um die Frage davor, also ob das Vorhaben überhaupt an Ihr Haus gehört.

Wer mitentscheidet, und woran diese Rollen Erfolg messen

Die Geschäftsführung braucht eine haltbare Zahl, der Betriebsrat eine Zusage über Stellen.

In den Sitzungen zu diesem Thema treffen zwei Sichtweisen aufeinander, die einander nicht widersprechen und dennoch nicht dasselbe brauchen. Die Geschäftsführung soll den Aufsichtsrat oder die Gesellschafterversammlung überzeugen. Sie will eine Begründung, die in zwölf Monaten noch trägt, und sie will keine Zahl nennen, die ihr später vorgehalten wird. Was sie aufhält, ist genau diese Lücke, denn belegen lässt sich der Aufwand und nicht die Wirkung.

Der Betriebsrat soll zustimmen und hat eine andere Sorge. Er liest ein Vorhaben, das Erklärarbeit ersetzt, als Ankündigung von Stellenabbau, und dieser Verdacht verschwindet nicht durch eine Beteuerung in der Sitzung. Was ihn aufhält, ist die fehlende schriftliche Zusage darüber, was mit der gewonnenen Zeit geschieht. Erfolg heißt für ihn eine Vereinbarung, die den Zweck begrenzt und eine Auswertung des Verhaltens einzelner Beschäftigter ausschließt.

Vier Rollen und ihre Maßstäbe. Die ersten zwei entscheiden, die anderen zwei können ein Vorhaben anhalten.
Rolle Will erreichen Hält sie auf Woran sie Erfolg messen wird
Geschäftsführung Einen Beschluss, der ohne Wirkungszusage begründet ist Es gibt keine gemessene Ausgangslage im Haus Keine Rückfrage im nächsten Gremium, kein eingeholter Wert
Betriebsrat Eine Vereinbarung mit begrenztem Zweck Mündliche Zusagen über Stellen und Auswertung Schriftlicher Ausschluss der Verhaltensauswertung
Fachabteilung, die heute erklärt Weniger Wiederholung derselben Auskunft Sie soll Skripte schreiben und hat dafür keine Zeit Freie Stunden, die messbar anderswo landen
Datenschutz und IT Eine geklärte Rechtsgrundlage vor dem ersten Video Der Verarbeitungsort steht im Angebot nicht drin Ein Eintrag im Verzeichnis der Verarbeitungen

Sprechen Sie den Tausch zwischen diesen beiden aus, statt ihn zu glätten. Die Geschäftsführung bekommt ihre haltbare Begründung nur, wenn vorher zwei Wochen gemessen wird, und diese zwei Wochen verzögern den Beschluss. Der Betriebsrat bekommt seine Zusage nur, wenn sich die Geschäftsführung früher als ihr lieb ist auf eine Verwendung der freien Zeit festlegt. Beides kostet etwas, und beides ist billiger als eine Nachverhandlung im laufenden Vorhaben.

Zwei Personen sitzen an einem Besprechungstisch, daneben ein Monitor mit einer grafischen Darstellung
Die Vorlage entsteht in dieser Besprechung und nicht im Angebot. Zwei Namen darauf sind der einfachste Schutz vor einem Vorhaben ohne Eigentümer.

Was eine belastbare Antwort verlangt

Drei Größen, in zwei Wochen erhoben, und der Preis dieser zwei Wochen.

Jede Aussage über Nutzen setzt einen Vorher-Wert voraus. Genau dieser Wert fehlt in fast jedem Haus, weil Erklärarbeit nirgends erfasst wird. Sie steht in keinem Zeiterfassungssystem, sie hat keine Kostenstelle, und sie fällt niemandem auf, solange sie funktioniert. Das ist der Zielkonflikt dieser Seite. Ohne Ausgangsmessung bleibt jede Wirkungsangabe eine Schätzung, und die Messung selbst kostet Wochen, in denen der Beschluss liegen bleibt.

Diesen Konflikt lösen wir nicht auf, wir begrenzen den Aufwand. Für eine erste Entscheidung genügen drei Größen und ein Zeitraum von zwei Wochen. Erhoben wird mit einer Strichliste und nicht mit einem Projekt. Wichtig ist allein, dass der Zeitraum gewöhnlich ist, also keine Urlaubswoche und keine Woche mit Audit.

Drei erhobene Größen und ein Wert aus dem Controlling. Mehr braucht eine erste Entscheidung nicht.
Größe Wie sie in zwei Wochen erhoben wird Was ohne sie in der Vorlage steht
Häufigkeit der Erklärung Strichliste mit Thema, Person und Anlass, je Termin eine Zeile Eine Vermutung über den Bedarf, die im Gremium zerfällt
Vorbereitungszeit je Termin Selbstauskunft der erklärenden Person, auf fünfzehn Minuten gerundet Ein Stundensatz ohne Stunden, also keine Rechnung
Rückfragen nach dem Termin Zählung der Nachfragen zum selben Thema in den zwei Wochen Der größte Posten fehlt, weil er nach dem Termin anfällt
Interner Stundensatz Vollkostensatz aus dem Controlling, nicht das Bruttogehalt Eine zu niedrige Schwelle und eine zu schöne Rechnung

Rechnen Sie das Ergebnis nicht linear auf ein Jahr hoch. Nennen Sie stattdessen eine Bandbreite und schreiben Sie den Erhebungszeitraum daneben. Eine Bandbreite hält jede Rückfrage aus, ein exakter Jahreswert aus vierzehn Tagen hält keine aus. An dieser Stelle verlieren Vorlagen ihre Glaubwürdigkeit, und zwar nicht wegen zu niedriger Zahlen, sondern wegen zu genauer.

Belegen lässt sich, was ein Vorhaben kostet. Belegen lässt sich nicht, was es bringt, solange niemand den Ausgangswert erhoben hat.

Wann die Antwort Nein lautet

Fünf Lagen, in denen der Verzicht die günstigere Entscheidung ist.

Ein Nein ist auf dieser Seite kein Nachsatz, sondern einer von zwei erwarteten Ausgängen. Wer die Lagen vorher kennt, kommt mit einem Gespräch aus. Keine der fünf folgenden Lagen hängt an der Technik, und in keiner hilft ein besseres Ergebnis auf dem Bildschirm.

Fünf Lagen mit dem Ausgang Nein. Die erste ist die häufigste und die am seltensten ausgesprochene.
Lage im Haus Woran Sie sie erkennen Was stattdessen trägt
Niemand ist für die Pflege zuständig Auf die Frage, wer die Inhalte in zwölf Monaten aktualisiert, folgt eine Pause Erst die Zuständigkeit benennen, dann entscheiden
Die gezeigte Rolle wechselt jährlich Die Position ist befristet, in Nachfolge oder gerade neu besetzt Ein Format ohne Person, etwa Text mit Bildschirmaufnahme
Der Inhalt ändert sich wöchentlich Es liegt keine schriftliche Fassung vor, aus der ein Skript entstehen könnte Den Inhalt einmal festhalten, danach neu prüfen
Der Anlass verlangt eine Person im Raum Die Empfänger würden aus dem Format schließen, wie wichtig sie genommen werden Ein Auftritt in Person, danach eine schriftliche Fassung
Die Messung bleibt unter Ihrer Schwelle Die erhobenen Stunden liegen deutlich unter dem Wert aus der Rechnung Die Entscheidung mit Datum vertagen, nicht offen lassen

Die erste Zeile verdient eine eigene Bemerkung, weil sie in Vorlagen fast nie auftaucht. Ein Modell veraltet nicht am Tag der Freigabe, sondern im vierten Monat, wenn sich eine Vorgabe ändert und niemand die Fassung nachzieht. Das Ergebnis ist ein Video, das falsche Auskunft gibt und dabei aussieht wie eine offizielle. Wer keine Person mit Namen und Zeitbudget für diese Pflege benennt, sollte nicht anfangen.

Dazu kommt eine sechste Lage, die nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun hat. Ist die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz offen oder liegt keine Einwilligung der gezeigten Person nach Paragraf 22 Kunsturhebergesetz vor, hält das Vorhaben ungeachtet jeder Rechnung. Beides braucht Wochen und gehört vor den Beschluss. Welche Unterlagen dafür nötig sind, führt die Seite zum Wissensverlust im Unternehmen aus.

Ein offen ausgesprochenes Nein kostet uns einen Auftrag und Ihnen ein Gespräch. Beides ist günstiger als ein Vorhaben, das im achten Monat still liegen bleibt, weil sich niemand zuständig fühlt. Wer einmal hört, dass ein Anlass nicht passt, kommt mit dem nächsten wieder. Wer zu allem eine Bestätigung bekommt, holt keine zweite Auskunft ein.

Person am Schreibtisch verfolgt eine Schulung auf dem Bildschirm und macht Notizen
Wiederkehrende Schulung ist der Fall, in dem die Rechnung meist aufgeht. Einmalige Anlässe sind es nicht.

Die Rechnung über zwei Jahre als Modellrechnung

Ein erfundener Betrieb, sichtbare Annahmen und eine Schwelle statt einer Ersparnis.

Zwei Jahre sind der Zeitraum, in dem sich diese Entscheidung beurteilen lässt. Ein Jahr trägt den Einstieg noch mit, und ab dem dritten Jahr ändert sich an der Struktur der Kosten nichts mehr. Die folgende Rechnung läuft an einem erfundenen Betrieb, damit die Annahmen sichtbar bleiben. Sie führt bewusst nicht zu einer Ersparnis, sondern zu einer Schwelle.

250 Stundenmüssten über zwei Jahre entfallen, damit sich diese Modellrechnung trägtSumme der Modellrechnung geteilt durch 80 Euro Stundensatz
3 Größengenügen als Ausgangsmessung für eine erste EntscheidungVorgehen dieser Seite, erhoben über zwei Wochen
2 WochenErhebung reichen für eine Bandbreite, nicht für einen JahreswertEmpfehlung dieser Seite

Wie eine solche Rechnung an einem Haus mit Auslandstochter aussieht, zeigt die Beispielrechnung für einen Industriebetrieb. Dort trägt der erste Anwendungsfall die Kosten nicht allein, und das ist der häufigere Befund. Wenn Sie zwischen Auftrag und Eigenbau abwägen, verschiebt sich die Aufwandsseite dieser Rechnung. Den Vergleich führt die Seite zu Agentur oder Eigenbau.

Die vier häufigsten Einwände und was an ihnen stimmt

Kein Einwand davon ist unbegründet, und keiner beendet die Frage.

Vier Einwände kommen in fast jeder Sitzung, und alle vier haben einen wahren Kern. Wer sie wegwischt, verliert den Raum, und wer sie übernimmt, beendet die Frage zu früh. Sinnvoll ist die Trennung zwischen wahrem Kern und Verwechslung.

Vier Einwände in drei Spalten geteilt. Die vierte Spalte ist der Teil, der in die Vorlage gehört.
Einwand Was daran stimmt Was daran nicht stimmt Was daraus folgt
Das kostet Stellen Wiederkehrende Erklärarbeit fällt teilweise weg, und das ist der Zweck Die Arbeit dieser Menschen besteht nicht aus Wiederholung Schriftlich festlegen, wofür die freie Zeit verwendet wird
Das wirkt künstlich und beschädigt unseren Ruf Ein schlechtes Ergebnis schlägt auf den Absender zurück Die Ursache liegt am Aufnahmetag und nicht am Verfahren Vor dem Beschluss ein eigenes Ergebnis ansehen, kein Muster
Für die Einführung haben wir keine Zeit Die interne Zeit ist der größte Posten der Rechnung Ohne Einführung bleibt die Erklärarbeit vollständig bestehen Den internen Aufwand in die Vorlage schreiben, nicht verschweigen
Rechtlich ist uns das zu heikel Kennzeichnung, Einwilligung und Mitbestimmung sind Pflicht Jede dieser Pflichten ist geklärt und keine ist neu Die Klärung vor dem Beschluss ansetzen, mit Frist

Der erste Einwand verdient mehr als eine Tabellenzeile, weil er die Zustimmung entscheidet. Der Betriebsrat hört bei jedem Vorhaben, das Aufwand senkt, zuerst die Frage nach den Stellen. Sie lässt sich nicht durch eine Absichtserklärung beantworten, sondern durch eine Vereinbarung mit drei Angaben. Welche Tätigkeiten entfallen, welche dazukommen, und dass eine Auswertung des Verhaltens einzelner Beschäftigter ausgeschlossen ist.

Der zweite Einwand verwechselt Verfahren und Ausführung. Ob ein Ergebnis trägt, entscheidet sich an Blickachse, Licht und Sprechtempo am Aufnahmetag. Die brauchbare Gegenprobe ist deshalb kein Muster eines Anbieters, sondern ein Ergebnis mit der eigenen Person vor der eigenen Kulisse. Wer diesen Schritt vor den Beschluss legt, nimmt dem Einwand die Grundlage oder bestätigt ihn.

Person mit Arbeitshandschuhen hält ein Tablet in einer Werkstatt, im Hintergrund Maschinen
In der Fertigung entscheidet nicht die Bildqualität, sondern ob die Auskunft dort ankommt, wo gearbeitet wird.

Ein fünfter Einwand kommt seltener und trifft besser. Er lautet, dass ein Video die Rückfrage nicht beantwortet, die im Termin gestellt worden wäre. Das ist richtig, und dagegen hilft kein besseres Video. Wenn Rückfragen zur Aufgabe gehören, ist die nächste Stufe gemeint, also ein interaktiver Avatar für das Wissensmanagement. Diese Stufe hat eigene Voraussetzungen und eine eigene Rechnung.

Was Sie dem Gremium vorlegen

Fünf Angaben, ein Abbruchpunkt und keine Wirkungszusage.

Eine Vorlage zu diesem Thema scheitert selten an der Sache und oft an einer zu großen Zusage. Wer eine Ersparnis in Prozent verspricht, bekommt sie im nächsten Gremium vorgehalten. Wer stattdessen die Schwelle und die gemessene Ausgangslage vorlegt, kann beides belegen. Fünf Angaben genügen, und eine davon nennt die Bedingung für einen Abbruch.

  1. Der gemessene Ausgangswert als Bandbreite, mit Erhebungszeitraum und der Angabe, wer gezählt hat.
  2. Die Schwelle aus der eigenen Rechnung, also die Stunden im Jahr, die entfallen müssten.
  3. Die Person mit Namen und Zeitbudget, die die Inhalte pflegt, und die Person, die freigibt.
  4. Der Stand von Mitbestimmung, Einwilligung und Verarbeitungsort, mit Frist je offenem Punkt.
  5. Der Abbruchpunkt mit Datum, also die Bedingung, unter der das Vorhaben nach zwölf Monaten endet.

Der fünfte Punkt wirkt zunächst wie ein Zugeständnis und ist der stärkste. Ein Gremium stimmt einem Vorhaben leichter zu, das eine Ausstiegsbedingung nennt, weil damit die Entscheidung umkehrbar bleibt. Praktisch braucht es dafür nur zwei Festlegungen, nämlich die Ablage der Skripte in einem Format ohne Anbieterbindung und eine Frist für die Löschung des Modells.

Noch ein Hinweis zur Sprache in der Vorlage. Schreiben Sie Schätzungen als Schätzungen und Messungen als Messungen, auch wenn die Vorlage dadurch schwächer aussieht. Ein Gremium erkennt den Unterschied, und es erinnert sich daran. Eine als Schätzung gekennzeichnete Zahl, die sich später als zu vorsichtig erweist, ist der beste Ausgangspunkt für den zweiten Beschluss.

Drei Personen sitzen an einem Konferenztisch und diskutieren, vor ihnen Notizen und ein Laptop
Die Entscheidung fällt in dieser Runde. Sie braucht eine Schwelle und einen Abbruchpunkt, keine Wirkungszusage.

Nächste Schritte

Drei Wege, je nachdem wie weit Ihre Vorlage ist.

Wenn Sie die drei Größen erheben wollen, brauchen Sie dafür niemanden von außen. Zwei Wochen Strichliste und ein Vollkostensatz aus dem Controlling reichen für eine erste Entscheidung. Was ein Vorhaben danach kostet, steht auf der Seite zu Preisen und Kosten.

Wenn Sie zuerst wissen wollen, was sich im Betrieb ändert, führt der Weg zu den Vorteilen von KI-Video-Avataren. Für Verfahren, Stufen und Begriffe im Zusammenhang steht der Überblick zu KI-Avataren bereit. Und wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Fall über der Schwelle liegt, sagen wir das in einer halben Stunde, auch wenn die Antwort Nein lautet.

Häufige Fragen zur Entscheidung

Warum KI-Avatare, wenn wir Videos bisher gedreht haben und damit zufrieden sind?

Weil sich die Frage nicht an der Qualität entscheidet, sondern an der Wiederholung. Ein gedrehtes Video ist einmal fertig und danach so teuer wie beim ersten Mal, sobald sich ein Satz ändert oder eine zweite Sprache dazukommt. Wer im Jahr zwei Filme braucht, bleibt beim Dreh. Wer dieselbe Unterweisung in drei Ländern und zwei Fassungen ausspielt, zahlt jedes Jahr für dieselbe Aufnahme. In diesem Punkt trennt sich der Nutzen und nicht im Ergebnis auf dem Bildschirm.

Welche Zahl überzeugt eine Gesellschafterversammlung, ohne dass ich sie später einhole?

Nicht die Ersparnis, sondern die Schwelle. Rechnen Sie vor, wie viel Aufwand über zwei Jahre entsteht, und teilen Sie diesen Betrag durch Ihren internen Stundensatz. Heraus kommt die Zahl an Stunden, die im Haus entfallen müssten, damit das Vorhaben sich trägt. Diese Zahl können Sie belegen, weil sie aus Ihren Kosten folgt. Was Sie daneben stellen, ist die gemessene Ausgangslage, nicht eine Erwartung.

Wie erhebe ich den Ausgangswert, wenn im Haus niemand Zeiten erfasst?

Mit einer Strichliste über zwei Wochen und drei Spalten. Wer hat erklärt, welches Thema, wie lange. Zwei Wochen genügen für eine Größenordnung, wenn der Zeitraum gewöhnlich ist. Rechnen Sie das Ergebnis nicht linear auf das Jahr hoch, sondern nennen Sie die Bandbreite. Eine Bandbreite hält jeder Rückfrage stand, ein exakter Jahreswert aus vierzehn Tagen nicht.

Warum KI-Avatare, wenn der Betriebsrat Stellenabbau befürchtet?

Weil die Befürchtung berechtigt ist, solange niemand sagt, was mit der gewonnenen Zeit geschieht. Ein Avatar ersetzt Wiederholung und keine Stelle, aber diese Aussage ist wertlos, wenn sie nur mündlich fällt. Schreiben Sie in die Vereinbarung, welche Tätigkeiten entfallen, welche dazukommen und dass keine Auswertung des Verhaltens einzelner Beschäftigter erfolgt. Danach ist die Frage verhandelbar, vorher ist sie es nicht.

In welchen Lagen sollten wir uns gegen einen Avatar entscheiden?

In fünf, und keine davon hängt an der Technik. Wenn niemand für die Pflege der Inhalte zuständig ist. Wenn die gezeigte Rolle jährlich wechselt. Wenn der Inhalt sich wöchentlich ändert und nirgends schriftlich vorliegt. Wenn der Anlass eine Person im Raum verlangt. Und wenn die erhobenen Stunden unter Ihrer Schwelle bleiben. Ein Nein ist dann die günstigere Entscheidung und kostet nur ein Gespräch.

Was kostet es, die Entscheidung um ein Jahr zu verschieben?

Rechnerisch nichts und praktisch die Wiederholung eines Jahres. Der Aufwand für Mitbestimmung, Einwilligung und Zuständigkeit fällt in beiden Fällen an, nur später. Was sich ändert, ist der Zeitpunkt, ab dem das Modell steht. Wer verschiebt, sollte den Grund benennen und ein Datum setzen, sonst verschiebt er zweimal. Ein Beschluss mit Abbruchpunkt ist billiger als eine Vertagung ohne Termin.

Was passiert mit den Videos, wenn die gezeigte Person kündigt?

Das entscheidet ihre Unterschrift und nicht der Vertrag mit dem Anbieter. Nach Paragraf 22 Kunsturhebergesetz liegt das Recht am eigenen Bildnis bei ihr, und eine Weiterverwendung nach dem Austritt setzt eine Einwilligung voraus, die diesen Fall benennt. Für die Vorlage heißt das, die Laufzeit der Serie ist eine Frage der Vereinbarung. Wie solche Unterlagen aufgebaut sind, zeigt die Seite zum Wissensverlust im Unternehmen.

Braucht die Einführung eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat?

In der Regel ja. Die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz greift bei technischen Einrichtungen, mit denen sich Leistung und Verhalten beobachten lassen. Bei einem sprechenden Video ist das strittig, bei einem Avatar mit Rückfragen und Protokoll kaum. Für den Zeitplan ist diese Einordnung zweitrangig, denn eine Vereinbarung braucht Wochen. Wer sie zum Schluss einholt, verliert mehr Zeit als der, der sie zuerst aufsetzt.

Spielt der Ort der Berechnung für unsere Entscheidung eine Rolle?

Ja, denn er entscheidet über die Rechtsgrundlage und nicht über die Bildqualität. Wo aufgenommen wird, sagt nichts darüber, wo gerechnet wird. Liegt die Verarbeitung außerhalb der EU, ist eine Übermittlung in ein Drittland im Spiel, und dafür genügt die Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO allein nicht. Fragen Sie den Verarbeitungsort im Angebot ab, denn eine späte Klärung hält das Vorhaben an.

Welche Kennzeichnung verlangt das Gesetz von uns?

Nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 muss erkennbar sein, dass eine Aufnahme künstlich erzeugt ist. Verpflichtet ist die Stelle, die sie veröffentlicht, also Ihr Haus. Der Aufwand liegt bei wenigen Minuten je Video, nämlich ein Satz in der Beschreibung und ein Vermerk in der Ablage. Daneben fordert Artikel 4 in der Fassung der Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung, ohne einen Nachweis je Person zu verlangen. Näheres auf der Seite zur KI-Kompetenz nach Artikel 4.

Warum KI-Avatare im Mittelstand, wo doch die Konzerne damit anfangen?

Weil der Engpass im Mittelstand größer ist. In einem Konzern erklärt eine Abteilung, im Mittelstand erklärt die Person, die auch entwickelt oder verkauft. Genau deren Zeit fehlt an anderer Stelle sofort. Der Nutzen hängt deshalb nicht an der Größe des Hauses, sondern daran, wie viele Menschen dieselbe Auskunft geben und wie teuer ihre Stunde ist.

Was passiert, wenn wir nach einem Jahr aufhören wollen?

Dann bleiben die veröffentlichten Videos, das Modell wird gelöscht und die laufende Erzeugung endet. Teuer ist ein Abbruch nur, wenn Sie die Inhalte nirgends sonst festgehalten haben, denn dann verlieren Sie mit dem Modell auch die Fassung des Wissens. Legen Sie die Skripte deshalb im Haus ab, in einem Format, das Sie ohne Anbieter öffnen können. Damit bleibt die Entscheidung umkehrbar.

Wer sollte den Beschluss im Haus vorbereiten?

Die Person, die den Engpass verantwortet, gemeinsam mit der, die später pflegt. Entsteht die Vorlage allein im Marketing, fehlt die Zahl aus dem Betrieb. Entsteht sie allein in der Fachabteilung, fehlen Kennzeichnung und Freigabe. Zwei Namen auf der Vorlage genügen, einer für den Engpass und einer für die Pflege.

Zum Mitnehmen

  • Die Frage entscheidet sich an der Wiederholung im Haus und nicht an der Qualität des Ergebnisses.
  • Eine belastbare Antwort braucht drei gemessene Größen, nämlich Häufigkeit der Erklärung, Vorbereitungszeit und Rückfragen danach.
  • Ohne diese Ausgangsmessung bleibt jede Wirkungsangabe eine Schätzung, und sie gehört als Schätzung in die Beschlussvorlage.
  • Statt einer Ersparnis lässt sich die Schwelle belegen, also die Zahl an Stunden, die im Jahr entfallen müssten.
  • In fünf Lagen ist der Verzicht die richtige Antwort, und die häufigste davon ist die ungeklärte Zuständigkeit für die Pflege.
  • Die Sorge des Betriebsrats um Stellen ist berechtigt, solange nicht schriftlich steht, was mit der gewonnenen Zeit geschieht.
  • Ein Beschluss mit Abbruchpunkt und Datum ist günstiger als eine Vertagung ohne Termin.

Ihre Schwelle einmal gegenrechnen

Schildern Sie, welche Themen im Haus wiederkehrend erklärt werden, wer das heute tut und mit welchem Stundensatz Sie rechnen. Wir rechnen die Schwelle mit Ihren Zahlen gegen und sagen Ihnen, ob Ihr Fall darüber liegt. Wenn er darunter liegt, sagen wir auch das, obwohl daraus kein Auftrag wird.

Termin vereinbaren

Wählen Sie einen Zeitpunkt, der Ihnen passt. Das Gespräch dauert dreißig Minuten und findet als Videokonferenz statt.

Die Terminbuchung läuft über Calendly. Beim Laden des Kalenders werden Daten an Calendly übertragen, unter anderem Ihre IP-Adresse. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Anfrage stellen

Wenn Ihnen ein Termin zu früh ist, schildern Sie hier kurz Ihr Vorhaben. Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich die Rechnung bei Ihrem Aufkommen trägt.

Wir antworten in der Regel am selben Werktag.

Beispielrechnung, keine Kundenreferenz

Der Betrieb in der Rechnung weiter oben ist erfunden, seine Werte sind Annahmen. Sie stehen offen im Text, damit Sie sie durch die Zahlen Ihres Hauses ersetzen können. Eine Erwartung für Ihr Vorhaben folgt daraus nicht, und eine Wirkungszusage erst recht nicht.

AIdentical Redaktion, Video- und Avatarproduktion der sensified AI GmbH. Die Rechnung auf dieser Seite läuft an einem erfundenen Betrieb. Ihre Annahmen stehen im Text und sind durch die Werte Ihres Hauses zu ersetzen. Gemessene Ergebnisse sind das nicht, Rechtsauskunft ebenfalls nicht. Stand August 2026. Mehr zur Redaktion

Die auf dieser Seite gezeigten Bilder sind ganz oder teilweise künstlich erzeugt. Kennzeichnung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689. Weitere Angaben unter Transparenz.

Schwelle gegenrechnen30 Minuten, ohne Vorbereitung

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