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Begriffe
Generative AI Avatare, was die englischen Marktbegriffe bedeuten und welche davon in einer Ausschreibung etwas festlegen
Sieben englische Marktbegriffe in je einem Satz, mit der deutschen Entsprechung, der Frage welche davon dasselbe meinen und einer Prüfliste für englischsprachige Leistungsbeschreibungen.

Die sieben Begriffe stehen nicht auf derselben Ebene. Generative AI Avatar, Digital Human und Synthetic Media benennen dieselbe Sache in verschiedener Weite, während Text-to-Video eine Eingabeart, Lipsync einen Arbeitsschritt und Talking Head eine Einstellungsgröße bezeichnet. Nur Interactive Avatar trägt eine Unterscheidung, die den Preis ändert, nämlich Antwort in Echtzeit statt fertig gerechnetes Video. Für eine Ausschreibung folgt daraus, dass diese Wörter allein nichts festlegen. Vergleichbar werden Angebote erst über vier Angaben, nämlich ob eine Person aus Ihrem Haus zu sehen ist, ob in Echtzeit geantwortet wird, in welcher Einheit abgerechnet wird und wo die Verarbeitung stattfindet.
Warum diese Wörter im Angebot mehr verdecken als sie benennen
Sieben Begriffe, vier Wortarten, keine Norm dahinter.
Englische Begriffe stehen in diesem Feld selten aus Bequemlichkeit. Sie stehen dort, weil viele Anbieter aus dem angelsächsischen Raum kommen, weil eine Konzernmutter ihre Vorgaben auf Englisch verfasst und weil die Suchbegriffe der Branche so lauten. Wer eine solche Leistung beschaffen soll, liest sie also, ob er will oder nicht.
Das Unangenehme daran ist nicht die fremde Sprache. Es ist die Herkunft der Wörter. Sie stammen aus dem Marketing der Anbieter und aus keiner Norm, keiner Fachgesellschaft und keinem Regelwerk. Niemand hat festgelegt, was ein Digital Human können muss. Zwei Häuser dürfen dasselbe Wort für zwei verschiedene Lieferungen verwenden, und beide handeln dabei redlich.
Dazu kommt ein Umstand, der beim Lesen kaum auffällt und beim Vergleichen durchschlägt. Die sieben Begriffe gehören vier verschiedenen Wortarten an. Einer benennt eine Produktgattung, einer eine Oberkategorie, zwei beschreiben eine Betriebsart, und drei bezeichnen eine Eingabeart, einen Arbeitsschritt und einen Bildausschnitt. Stehen sie in einer Aufzählung nebeneinander, sehen sie aus wie Alternativen, zwischen denen man wählt.
Diese Wörter sind keine Alternativen. Sie beschreiben verschiedene Schichten derselben Sache, und ein Angebot kann alle sieben zugleich erfüllen.
Für Ihre Arbeit folgt daraus eine bescheidene, aber tragfähige Regel. Behandeln Sie jeden dieser Begriffe als Überschrift und nie als Bestellung. Unter der Überschrift stehen die Angaben, die den Umfang bestimmen, und die stehen selten von selbst da. Wie diese Verfahren arbeiten, steht auf der deutschsprachigen Fassung dieses Themas, der Seite zu den generativen KI-Avataren. Hier geht es um die Wörter.
Sieben Begriffe, je ein Satz und die deutsche Entsprechung
Was jeder meint, und wie er auf Deutsch heißt.
Die folgende Übersicht gibt den Sprachgebrauch wieder, den wir im August 2026 in Angeboten und Leistungsbeschreibungen antreffen. Sie ist keine Festlegung, denn eine solche gibt es nicht. Wo eine deutsche Entsprechung eingeführt ist, steht sie daneben. Wo es keine gibt, steht das ebenfalls da, statt eine zu erfinden.
| Begriff | In einem Satz | Auf Deutsch |
|---|---|---|
| Generative AI Avatar | Eine sprechende Videofigur, deren Bild ein Modell rechnet statt einer Kamera | Generativer KI-Avatar |
| Digital Human | Eine Figur, die als Gegenüber auftreten soll, meist mit Körper und mit Antwort im Gespräch | Keine eingeführte Entsprechung, im Gebrauch digitale Figur |
| Synthetic Media | Die Oberkategorie für maschinell erzeugte Inhalte in Bild, Ton, Text und Video | Synthetische Medien |
| Text-to-Video | Eine Eingabeart, bei der geschriebener Text zur Videoausgabe wird | Text zu Video |
| Lipsync | Der Arbeitsschritt, der die Mundbewegung an eine Tonspur angleicht | Lippensynchronisation |
| Talking Head | Eine Einstellungsgröße aus dem Film, Kopf und Schultern frontal im Bild | Kopf-und-Schulter-Einstellung |
| Interactive Avatar | Eine Figur, die auf Eingaben antwortet, statt ein fertiges Video abzuspielen | Dialogfähiger Avatar |
Text-to-Video, der Ausdruck mit zwei Bedeutungen
Von allen sieben richtet dieser den meisten Schaden an, weil er zwei sehr verschiedene Lieferungen deckt. Die eine ist ein Avatarvideo, in dem eine Figur Ihren Text spricht. Die andere ist eine frei erzeugte Szene ohne jede Figur, etwa eine Werkhalle, ein Produkt in Bewegung oder eine Landschaft. Beide entstehen aus geschriebenem Text, und damit endet die Gemeinsamkeit. Sie unterscheiden sich im Preis, in der Abnahme und in der Frage, ob überhaupt jemand spricht.
Talking Head, ein Wort aus dem Film ohne Technikaussage
Dieser Ausdruck bezeichnet seit Jahrzehnten einen Bildausschnitt und nicht ein Verfahren. Ein abgefilmter Vorstand im Interview ist ebenso ein Talking Head wie eine gerechnete Figur. In einer Ausschreibung legt das Wort deshalb den Ausschnitt fest, also Kopf und Schultern frontal, und sonst nichts. Wer damit die Herstellungsart meint, sagt etwas anderes, als er schreibt. Wie sich dieses Format von animierten Figuren unterscheidet, steht auf der Seite zum Vergleich mit animierten Avataren.
Digital Human, der Begriff ohne deutsche Entsprechung
Für diesen Ausdruck gibt es keine eingeführte deutsche Fassung, und das hat einen Grund. Er beschreibt keine Eigenschaft, sondern eine Erwartung an die Wirkung. Übersetzungen wie digitaler Mensch klingen im Deutschen sofort nach einer Behauptung, die niemand halten kann. In zweisprachigen Unterlagen lassen wir ihn deshalb stehen und schreiben daneben, welche Betriebsart gemeint ist. Was ein digitales Abbild einer Person leisten soll, steht auf der Seite zum digitalen Zwilling im Video.

Welche dieser Wörter dasselbe meinen und welche etwas festlegen
Vier Wortarten in einer Zeile, und die zwei Linien mit Preisfolge.
Die nützlichste Frage an eine Begriffsliste lautet nicht, was ein Wort bedeutet. Sie lautet, was für eine Art von Wort es überhaupt ist. Erst daran zeigt sich, ob eine Zeile in Ihrer Leistungsbeschreibung etwas festlegt oder nur eine Überschrift trägt.
| Begriff | Was für eine Art von Wort | Was er über die Lieferung festlegt |
|---|---|---|
| Generative AI Avatar | Produktgattung | Dass das Bild gerechnet wird, sonst nichts |
| Digital Human | Werbebegriff | Nichts Prüfbares, er benennt eine erhoffte Wirkung |
| Synthetic Media | Oberkategorie | Nur, dass etwas maschinell entstanden ist |
| Text-to-Video | Eingabeart | Wie der Auftrag hineingeht, nicht was herauskommt |
| Lipsync | Arbeitsschritt | Ein Glied der Kette, nie die ganze Leistung |
| Talking Head | Einstellungsgröße | Den Bildausschnitt, nicht die Herstellungsart |
| Interactive Avatar | Betriebsart | Dass geantwortet statt abgespielt wird, und das kostet |
Drei Begriffe bezeichnen dieselbe Sache in verschiedener Weite. Synthetic Media ist der weiteste und umfasst auch Tonaufnahmen, Bilder und Texte. Generative AI Avatar liegt darunter und meint das sprechende Video. Digital Human liegt daneben und sagt vor allem, wie das Ergebnis wirken soll. Im Markt begegnen Ihnen dieselben Angebote zusätzlich als AI Spokesperson, Virtual Presenter oder Synthetic Presenter. Diese Namen unterscheiden Anbieter voneinander, nicht Leistungen.
Zwei Linien dagegen schlagen auf den Preis durch, und beide lassen sich in einem Satz prüfen. Die erste trennt gerechnetes Video von Antwort in Echtzeit. Ein Video wird einmal hergestellt und danach abgespielt, die Kosten stehen mit der Abnahme fest. Ein dialogfähiger Betrieb rechnet während des Gesprächs und wird nach Gesprächsminute abgerechnet. Was dabei technisch zusammenkommt, steht auf der Seite zu Avatar-Chatbots und Video-Chatbots.
Die zweite Linie trennt eine aufgenommene Person von einer Figur aus dem Vorrat des Anbieters. Im Englischen heißt das custom avatar gegen stock avatar. Daran hängen ein Aufnahmetag, eine Einwilligung und die Frage, was beim Weggang der Person geschieht. Diese Linie kostet Geld und Zeit, und sie steht in Angeboten häufig in einer Fußnote.
Von sieben Begriffen verschieben zwei den Umfang. Die anderen fünf beschreiben, ordnen ein oder werben.
Zwei Rollen, die dieselbe Beschreibung lesen und Verschiedenes brauchen
Der Einkauf braucht Vergleichbarkeit, die Kommunikation zwei Sprachfassungen.
Eine englische Leistungsbeschreibung landet im Mittelstand meist auf zwei Schreibtischen, und die beiden lesen sie mit verschiedenen Fragen. Die Einkaufsleitung soll drei Angebote gegeneinanderstellen und einen Preis je Einheit finden. Sie stellt fest, dass die drei Anbieter dieselben Wörter verwenden und Verschiedenes anbieten, und sie kann nicht sagen, welches Angebot günstiger ist.
Die Kommunikationsleitung sitzt in einem Haus mit englischsprachiger Konzernmutter und hat eine andere Aufgabe. Sie muss dasselbe Vorhaben zweimal erklären, im Haus auf Deutsch und in der Berichtslinie auf Englisch. Weichen die beiden Fassungen ab, wird das später als Widerspruch gelesen und nicht als Übersetzung.
| Rolle | Was sie erreichen will | Was sie aufhält | Woran sie den Erfolg messen wird |
|---|---|---|---|
| Einkaufsleitung | Drei Angebote auf eine gemeinsame Einheit bringen | Dieselben Wörter stehen bei jedem Anbieter für etwas anderes | Ein Preisvergleich, der ohne Rückfrage an den Fachbereich trägt |
| Kommunikationsleitung | Eine Sache, zwei Sprachfassungen, kein Widerspruch | Für einen der Begriffe gibt es keine tragfähige Übersetzung | Die Konzernmutter fragt nach dem Bericht nichts nach |
Die beiden Rollen ziehen dabei in verschiedene Richtungen, und das lässt sich nicht auflösen. Wer die englischen Begriffe aus der Ausschreibung streicht und alles auf Deutsch beschreibt, bekommt vergleichbare Angebote und verliert einen Teil des Anbieterfeldes. Wer sie stehen lässt, wird international verstanden und erhält Angebote, die sich nicht nebeneinanderlegen lassen. Beide Wege kosten etwas, und beide Kosten sind echt.
Der Weg, den wir in solchen Häusern empfehlen, nimmt beides mit und kostet eine halbe Stunde. Die Begriffe bleiben in der Überschrift jeder Position, damit die Ausschreibung im Markt gefunden und verstanden wird. Darunter steht eine deutsche Zeile mit den Angaben, gegen die geboten wird. Die Überschrift wirbt, die Zeile darunter bindet.

Was in einer englischsprachigen Leistungsbeschreibung zu prüfen ist
Acht Formulierungen und die Frage, die jede von ihnen offen lässt.
Die folgenden acht Wendungen begegnen uns in fast jeder englischen Unterlage zu diesem Thema. Keine von ihnen ist falsch. Jede lässt jedoch genau die Angabe offen, an der sich später der Preis oder die Abnahme entscheidet. Die dritte Spalte ist der Satz, den Sie stattdessen hineinschreiben können.
| Formulierung | Was sie offen lässt | Was stattdessen dastehen sollte |
|---|---|---|
| generative AI avatar videos | Ob eine Person aus Ihrem Haus zu sehen ist | Aufnahme einer benannten Person, Rechte an der Aufnahme bei uns |
| photorealistic | Ein Werturteil ohne Maß und ohne Abnahmeweg | Wer abnimmt, auf welchem Gerät, wie oft nachgebessert wird |
| text-to-video | Ob eine Figur spricht oder eine Szene ohne Figur entsteht | Sprechende Figur, Kopf und Schultern, 1080p, mit Untertiteln |
| real-time interactive | Welche Antwortzeit gemeint ist und wo sie gemessen wird | Antwortzeit in Millisekunden, gemessen beim Zuhörer |
| unlimited videos | Die Einheit, nach der am Monatsende abgerechnet wird | Minuten je Monat, Zahl der Plätze, Zahl der Sprachen |
| custom avatar included | Ob Aufnahmetag, Anreise und Wiederholung enthalten sind | Ein Aufnahmetag am Standort, eine Wiederholung im Jahr enthalten |
| multilingual | Wer Übersetzung und Aussprache fachlich freigibt | Sprachliste, Aussprachetabelle, Freigabe durch die Landesgesellschaft |
| GDPR compliant | Eine Behauptung des Anbieters, kein Nachweis | Region der Rechenzentren, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Grundlage für Drittländer |
Wer wenig Zeit hat, kürzt die acht Zeilen auf vier Angaben zusammen. Wird eine Person aus Ihrem Haus gezeigt oder eine Figur des Anbieters. Wird geantwortet oder abgespielt. In welcher Einheit wird abgerechnet. Wo läuft die Verarbeitung. Mit diesen vier Antworten lassen sich Angebote nebeneinanderlegen, auch wenn die Überschriften auseinandergehen. Die übrigen Kriterien für die Wahl eines Anbieters stehen auf der Prüfliste zur Anbieterauswahl.
Zwei Punkte lohnen dabei besondere Aufmerksamkeit, weil sie Angebote weit auseinandertreiben. Der erste sind die Plätze für Bearbeitende, die in englischen Tarifen als seats geführt werden und die Rechnung stärker bestimmen als die Minuten. Der zweite ist die Vielsprachigkeit, weil Übersetzung im Werkzeug etwas anderes ist als eine fachliche Freigabe im Zielland. Was daran hängt, steht auf der Seite zum mehrsprachigen KI-Avatar.

Wo die Übersetzung nicht trägt
Fünf Ausdrücke aus einem anderen Rechtskreis, die im Muster gleich aussehen.
Bis hierher ging es um Begriffe, die eine Leistung beschreiben. Die zweite Gruppe englischer Ausdrücke ist heikler, weil sie aus Verträgen stammt. Sie sehen aus wie Übersetzungen deutscher Begriffe und sind keine. Ein Muster aus dem angelsächsischen Raum kann vollständig und sauber sein und trotzdem eine Lücke lassen, die hier zählt.
| Englischer Ausdruck | Was er im Herkunftsraum leistet | Warum die deutsche Fassung nicht deckungsgleich ist |
|---|---|---|
| talent release, likeness release | Freigabe der Vermarktung von Bild und Ähnlichkeit | Das Kunsturhebergesetz verlangt für ein Bildnis eine Einwilligung mit benanntem Zweck |
| consent | Zustimmung zur Verwendung, oft pauschal formuliert | Die DSGVO stellt eigene Anforderungen an Freiwilligkeit, Zweck und Widerruf |
| work made for hire | Der Auftraggeber gilt als Urheber des Ergebnisses | Im deutschen Urheberrecht wird nur ein Nutzungsrecht eingeräumt |
| AI disclosure, watermark | Eine freiwillige Praxis des Anbieters | Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 richtet sich an das Haus, das veröffentlicht |
| employee consent | Zustimmung der einzelnen beschäftigten Person | Die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz kommt hinzu |
Die vierte Zeile wird am häufigsten missverstanden, und zwar zugunsten des Hauses, das sie liest. Ein Anbieter, der eine Markierung in die Datei schreibt, hat damit seinen eigenen Teil erledigt. Ihr Teil bleibt bestehen, weil er an der Veröffentlichung hängt und nicht am Werkzeug. Ein eigener Satz im Abspann und in der Beschreibung des Beitrags kostet wenig und schließt die Lücke.
Die fünfte Zeile fällt in deutschen Häusern regelmäßig spät auf. Standardverträge aus dem angelsächsischen Raum kennen kein Gremium mit diesen Befugnissen und sehen dafür keine Klausel vor. Wer den Punkt im fremden Muster sucht, findet ihn nicht und schließt daraus, es gebe ihn nicht. Nehmen Sie ihn selbst auf, bevor der erste Termin steht.
Was hinter diesen Ausdrücken sachlich steht, also die Verfahren, die Rechte an einer erfundenen Gestalt und die Verteilung der Kennzeichnung, behandelt die deutschsprachige Fassung zu generativen KI-Avataren. Diese Seite bleibt bei den Wörtern und führt die Verfahren nicht aus. Für die Stimme gilt dieselbe Trennung, und die zugehörigen Vereinbarungen behandelt die Seite zum Voice Cloning.
Wann die englischen Begriffe die falsche Wahl sind
Drei Lagen, in denen das Wort im Dokument Schaden anrichtet.
Es gibt Unterlagen, in denen diese Begriffe nichts verloren haben, und sie sind häufiger, als der Sprachgebrauch der Branche vermuten lässt. In drei Lagen richten sie mehr an, als sie an Verständigung bringen.
- In einer Betriebsvereinbarung und in jeder Unterlage für die Belegschaft. Wer dort Digital Human schreibt, erzeugt Misstrauen, das der Sache nicht zusteht. Deutsche Wörter und ein Beispiel wirken hier stärker.
- In der Einwilligung der Person vor der Kamera. Der benannte Zweck muss für den Unterzeichnenden verständlich sein, und ein englisches Gattungswort ist es nicht.
- In einer Ausschreibung ohne die deutsche Zeile darunter. Dann bekommen Sie Angebote, die auf dieselbe Überschrift Verschiedenes anbieten, und der Vergleich fällt in Ihre Zuständigkeit zurück.
Über den Wörtern steht eine Frage, die seltener gestellt wird als sie sollte. In einigen Vorhaben ist nicht der Begriff verkehrt, sondern das Vorhaben selbst. Ein Avatar trägt dort nicht, wo Zuhörer wissen wollen, wer für eine Aussage einsteht, und dort, wo eine einzelne Botschaft einmalig gebraucht wird.
| Anlass | Warum ein Avatar hier nicht trägt | Was stattdessen trägt |
|---|---|---|
| Eine einmalige Ansprache zu einer schwierigen Lage | Der Aufwand für Aufnahme und Modell übersteigt den Anlass | Zwei Minuten mit dem Mobiltelefon, ungeschnitten |
| Eine Vorgabe der Konzernmutter ohne eigenen Anlass | Es fehlt der Fall im Haus, an dem sich Nutzen messen ließe | Den eigenen Anlass suchen, sonst die Vorgabe schriftlich einordnen |
| Eine Aussage, für die eine Person mit Namen einsteht | Zuhörer wollen die Aussage jemandem zurechnen können | Die zuständige Person, einmal vor der Kamera |
| Vier Videos im Jahr, ohne Änderungsbedarf | Der Vorteil liegt in der Wiederholung, und die fehlt hier | Eine gewöhnliche Videoproduktion, einmal beauftragt |
Die zweite Zeile verdient einen eigenen Satz, weil sie hinter vielen Anfragen steht, die uns aus zweisprachigen Häusern erreichen. Ein Begriff aus einer Zielvereinbarung ist noch kein Anlass. Wenn im Haus niemand eine Aufgabe benennen kann, die dadurch leichter wird, ist die richtige Antwort eine kurze schriftliche Einordnung an die Berichtslinie. Sie kostet einen Vormittag und spart ein Jahresbudget.

Nächste Schritte
Wohin es von hier weitergeht.
Wenn Sie eine englische Unterlage vor sich haben, ist der nächste Schritt die deutsche Zeile unter jeder Position. Vier Angaben genügen dafür, und sie stehen weiter oben in dieser Seite. Wenn dagegen die Sache selbst offen ist und nicht das Wort, führt der Weg zur deutschsprachigen Fassung dieses Themas, der Seite zu den generativen KI-Avataren.
Wer wissen will, was das Format Talking Head im Betrieb bedeutet, findet das auf der Seite zum Talking-Head-Avatar. Wer einen Überblick über das ganze Feld sucht, findet ihn im Überblick zu KI-Avataren, und die Marktpreise samt Herkunft stehen im Preisvergleich.
Häufige Fragen zu den englischen Begriffen
Was ist ein Generative AI Avatar?
Eine sprechende Videofigur, deren Bild ein Modell rechnet statt einer Kamera. Auf Deutsch heißt das generativer KI-Avatar. Der Ausdruck sagt nur etwas über die Herstellungsart. Er sagt nichts darüber, ob eine Person aus Ihrem Haus zu sehen ist, ob die Figur antworten kann und ob eine Aufnahme im Preis steckt. Genau diese drei Angaben unterscheiden die Angebote, die Sie darauf bekommen.
Ist ein Digital Human etwas anderes als ein KI-Avatar?
In den meisten Angeboten nicht. Der Ausdruck stammt aus dem Marketing und soll eine Figur bezeichnen, die als Gegenüber wahrgenommen wird, oft mit ganzem Körper und mit Antwort in Echtzeit. Verbindlich ist davon nichts, weil keine Stelle den Begriff festgelegt hat. Wenn er in einer Vorgabe steht, fragen Sie nach der gemeinten Betriebsart, bevor Sie den Umfang schätzen.
Was bedeutet Synthetic Media in einer Leistungsbeschreibung?
Es ist die Oberkategorie für alles maschinell Erzeugte, also Bild, Ton, Text und Video zusammen. Auf Deutsch spricht man von synthetischen Medien. Als Leistungsbeschreibung taugt das Wort nicht, weil es eine ganze Gattung benennt und keinen Gegenstand. Steht es in einer Überschrift, ist das unauffällig. Steht es in einer Position mit Preis, fehlt darunter die eigentliche Angabe.
Meint Text-to-Video immer eine sprechende Person?
Nein, und das ist die folgenreichste Doppeldeutigkeit dieser Liste. Gemeint sein kann erstens ein Avatarvideo, bei dem eine Figur Ihren Text spricht. Gemeint sein kann zweitens eine frei erzeugte Szene ohne jede Figur, etwa eine Landschaft oder ein Produkt in Bewegung. Beides kostet Verschiedenes und wird verschieden abgenommen. Schreiben Sie deshalb hin, ob jemand spricht.
Ist Lipsync ein eigenes Produkt oder ein Arbeitsschritt?
Ein Arbeitsschritt. Auf Deutsch ist es die Lippensynchronisation, also die Angleichung der Mundbewegung an eine vorhandene Tonspur. Sie steckt in jedem Avatarvideo und wird selten getrennt verkauft. Als eigene Position taucht sie dann auf, wenn ein vorhandenes Video in eine weitere Sprache soll. Dort lohnt die Frage, wer die Aussprache von Produktnamen freigibt.
Warum heißt das Talking Head, wenn gar keine Kamera beteiligt ist?
Weil der Ausdruck aus dem Film stammt und dort eine Einstellungsgröße bezeichnet, nämlich Kopf und Schultern frontal im Bild. Auf Deutsch ist das die Kopf-und-Schulter-Einstellung. Mit künstlicher Erzeugung hat das Wort nichts zu tun, ein abgefilmter Vorstand im Interview ist ebenfalls ein Talking Head. In einer Ausschreibung legt es den Bildausschnitt fest und sonst nichts.
Welcher Unterschied zwischen Interactive Avatar und Video ändert den Preis?
Die Betriebsart. Ein Video wird einmal gerechnet und danach beliebig oft abgespielt, die Kosten stehen mit der Abnahme fest. Ein Interactive Avatar rechnet während des Gesprächs und wird deshalb nach Gesprächsminute abgerechnet, mit einer Rechnung, die mit der Nutzung wächst. Dazu kommen eine Wissensquelle und ein Weg zu einem Menschen. Das ist die einzige Unterscheidung dieser Liste, die den Umfang verschiebt.
Wie beschreibe ich unsere Anforderung so, dass englischsprachige Anbieter vergleichbar anbieten?
Ersetzen Sie jedes Gattungswort durch eine Angabe, die sich prüfen lässt. Statt photorealistic schreiben Sie, wer abnimmt und woran. Statt unlimited videos schreiben Sie die Abrechnungseinheit. Statt custom avatar schreiben Sie, wer aufgenommen wird, wo und wie oft. Vier Zeilen dieser Art bringen mehr Vergleichbarkeit als eine Seite Beschreibung, und sie kosten eine halbe Stunde.
Was prüfe ich zuerst, wenn in einer englischen Ausschreibung photorealistic steht?
Ob daneben ein Abnahmekriterium steht. Das Wort ist ein Werturteil ohne Maß, und zwei Betrachter kommen zu zwei Antworten. Prüfbar wird es erst über den Weg der Abnahme, also wer sieht sich das Ergebnis an, auf welchem Gerät, wie oft darf nachgebessert werden. Ohne diese Angaben verschiebt sich der Streit über die Bildwirkung auf den Zeitpunkt der Rechnung.
Unsere Konzernmutter hat Digital Human in die Zielvereinbarung geschrieben, wir brauchen aber Videos
Dann trennen Sie die Vorgabe von der Beschaffung. Übersetzen Sie den Begriff einmal schriftlich in die Betriebsart, die bei Ihnen ansteht, und legen Sie diese Übersetzung der Konzernmutter vor. In den meisten Fällen ist die Vorgabe als Richtung gemeint und nicht als Bauplan. Wer stattdessen einen dialogfähigen Betrieb beschafft, den niemand im Haus braucht, zahlt Gesprächsminuten für Gespräche, die nicht stattfinden.
Deckt eine englische Talent Release die Einwilligung nach deutschem Recht ab?
Prüfen Sie das, statt es anzunehmen. Eine Talent Release stammt aus einem anderen Rechtskreis und ist auf dessen Vermarktungsrechte zugeschnitten. Das Kunsturhebergesetz verlangt für die Verbreitung eines Bildnisses eine Einwilligung mit benanntem Zweck, und die DSGVO stellt eigene Anforderungen an Freiwilligkeit und Widerruf. Lassen Sie beide Fassungen nebeneinanderlegen, bevor jemand vor der Kamera sitzt.
Muss der Betriebsrat beteiligt werden, wenn die Ausschreibung auf Englisch läuft?
Die Sprache des Dokuments ändert daran nichts. Sobald Beschäftigte gezeigt oder gehört werden oder ein System ihr Verhalten auswertet, greift die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz. Standardverträge aus dem angelsächsischen Raum kennen dieses Gremium nicht und sehen dafür keine Klausel vor. Nehmen Sie den Punkt selbst auf, statt ihn im fremden Muster zu suchen.
Woran erkenne ich im englischen Vertrag, wo verarbeitet wird?
An einer Ortsangabe, nicht an einer Zusicherung. Formulierungen wie GDPR compliant oder EU ready sind Behauptungen des Anbieters und benennen keinen Standort. Gefragt sind die Region der Rechenzentren, der Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Grundlage für eine Übermittlung in Drittländer. Diese drei Angaben passen in eine E-Mail, und wie lange die Antwort braucht, sagt bereits etwas über die Zusammenarbeit.
Steht im englischen Vertrag, was beim Weggang der gezeigten Person geschieht?
Selten unter einer Überschrift, die Sie danach suchen lässt. Der Punkt versteckt sich meist in den Abschnitten zu Termination und zu Data Deletion, und er ist dort auf Konten gemünzt und nicht auf ein Personenmodell. Verlangen Sie drei Zusagen, nämlich die Löschung des Modells mit Frist, einen Nachweis darüber und eine kurzfristige Sperre. Fehlen sie, verhandeln Sie das im Ernstfall unter Zeitdruck.
Zum Mitnehmen
- Die sieben Begriffe stammen aus dem Marketing und aus keiner Norm. Zwei Anbieter dürfen dasselbe Wort für zwei verschiedene Lieferungen verwenden.
- Sie gehören vier verschiedenen Wortarten an. Nebeneinander in einem Satz sehen sie aus wie Alternativen, und das sind sie nicht.
- Generative AI Avatar, Digital Human und Synthetic Media benennen dieselbe Sache in verschiedener Weite und legen für sich genommen nichts fest.
- Nur zwei Linien verschieben Umfang und Preis, nämlich gerechnetes Video gegen Antwort in Echtzeit und aufgenommene Person gegen Figur aus dem Vorrat.
- Text-to-Video meint zwei verschiedene Lieferungen, ein Avatarvideo oder eine freie Szene ohne Figur. Diese Doppeldeutigkeit kostet in Ausschreibungen am meisten.
- Englische Vertragsausdrücke zu Rechten und Einwilligung stammen aus einem anderen Rechtskreis. Sie werden geprüft und nicht übersetzt.
Ihre englische Unterlage, in einer halben Stunde übersetzt
Schicken Sie uns die Leistungsbeschreibung oder die Vorgabe aus der Konzernmutter. Wir sagen Ihnen, welche Position welche Angabe braucht, damit drei Angebote vergleichbar werden. Steht am Ende, dass Ihr Haus gar keinen Avatar braucht, sagen wir auch das.
Termin vereinbaren
Wählen Sie einen Zeitpunkt, der Ihnen passt. Das Gespräch dauert dreißig Minuten und findet als Videokonferenz statt.
Die Terminbuchung läuft über Calendly. Beim Laden des Kalenders werden Daten an Calendly übertragen, unter anderem Ihre IP-Adresse. Näheres in der Datenschutzerklärung.
Anfrage stellen
Wenn Ihnen ein Termin zu früh ist, schildern Sie hier kurz Ihr Vorhaben. Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich die Rechnung bei Ihrem Aufkommen trägt.
Ihre Anfrage ist angekommen. Wir melden uns in der Regel am selben Werktag.
Die Anfrage ließ sich nicht zustellen. Schreiben Sie uns bitte an info@aidentical.de.
AIdentical Redaktion, Video- und Avatarproduktion der sensified AI GmbH. Die Bedeutungen geben den Sprachgebrauch im Markt vom August 2026 wieder. Sie stammen aus keiner Norm und verschieben sich mit jeder Angebotsrunde. Die Hinweise zu englischen Vertragsausdrücken sind eine Einordnung und keine Rechtsauskunft. Mehr zur Redaktion
Die auf dieser Seite gezeigten Bilder sind ganz oder teilweise künstlich erzeugt. Kennzeichnung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689. Weitere Angaben unter Transparenz.
Unterlage einordnen lassen30 Minuten, ohne Vorbereitung